MIT Kreisverband Teltow-Fläming

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Aktuelles

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Fortsetzung: Position der MIT Brandenburg zur Eurostabilität
Aufforderung an die Abgeordneten der CDU/CSU im Bundestag

Begründung: 

Die Argumentation der Bundesregierung zu EU-Hilfen für Pleiteländer ist nicht nachhaltig und aus unternehmerischer Sicht kaufmännisch nicht nachvollziehbar! Es lässt sich einem Unternehmer, der täglich nach Basel II – Kriterien sein Finanzbudget aufstellt nicht erklären, warum viele Milliarden Euro als Sicherheitsleistung oder direkte Geldzahlung über die EU an wissentlich und willentlich hochverschuldete Staaten fließen.

Wir sind uns aus der täglichen Arbeit heraus sicher, dass Währungsschwankungen immer auch für eine mehrheitlich exportorientierte Wirtschaft schwierig sind, jedoch das Festhalten an einer Einheitswährung auf „Teufel komm raus“ ohne ökonomischen Sinn und Verstand nachhaltig zu nicht kalkulierbaren Risiken im Wirtschaftsleben führt.

Die Erfahrung zeigt, dass gerade kriselnde Gesellschaften wie aktuell die USA zu einem Absatzplus deutscher Produkte führen und dass Staaten mit einer nicht konkurrenzfähigen Wirtschaftsstruktur auf Leistungen „Made in Germany“ zurückgreifen um die eigenen Schwächen auszugleichen, dies ist sehr gut an China zu erkennen. Und gerade zu jenen Staaten stehen wir nicht in einer Einheitswährung verbunden.

Deutschland und Europa benötigen keinen Währungsverbund, der über Schulden finanziert zu Inflation und Geldentwertung führt. Wir benötigen einen starken Wirtschaftsraum der in der Lage ist, deutsche Produkte und Leistungen zu vermarkten. Der Friede in Europa wird nicht durch einen alles beherrschenden Koloss aus Brüssel gesichert, der mit einer zentralistischen Planungswirtschaft regionale Kompetenzen aushebelt. Das geschieht gerade im Zuge der so genannten Wirtschafts- und Finanzkrise, die eine freie Wirtschaftszone mit einer oder mehreren Währungen solide im Wert sichern und das Vertrauen der Marktbeteiligten stärken sollte.

Insofern der Aufruf an unsere Abgeordneten: Stimmt für einen ökonomisch sinnvollen Weg, stimmt für die Finanzhoheit der regionalen Parlamente (auch des Bundestages) und stimmt gegen einen Euro-Rettungsschirm der Transferleistungen ohne Sicherheiten und Chancen auf Rückzahlungen hat! Eurobonds verbieten sich für Deutschland nach dem aktuellen Urteil aus Karlsruhe von selbst.

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MIT Festveranstaltung: „Sind Familienunternehmen die besseren Unternehmen?“
Wie führt man (s)ein Familienunternehmen in bewegten Zeiten?

Auf Einladung der MIT Kreisverbände Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Havelland trafen sich Brandenburger Mittelständler im Potsdamer Autopark Ehrl um über das Thema Familienunternehmen in bewegten Zeiten zu diskutieren. Unterstützt wurde diese Veranstaltung vom MIT Landesverband Brandenburg und seinem Vorsitzenden Hermann Kühnapfel. Für die Begrüßungsreden konnte neben dem MIT Landesvorsitzenden auch die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Frau Katherina Reiche MdB gewonnen werden.

Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburg begrüßte als Hauptredner und Diskussionsführer Herrn Dr. Arend Oetker auf dieser Veranstaltung und viele Mittelständler der Region folgten der Einladung.

Herr Dr. Oetker stammt aus der traditionsreichen Familie Oetker und leitet als geschäftsführender Gesellschafter u. a. die Schwartauer Werke innerhalb der Dr. Arend Oetker Holding. Parallel zu seinen unternehmerischen Aktivitäten hat er sich in zahlreichen weiteren Vereinigungen und Organisationen engagiert u. a. als Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und als Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA).

In seiner Rede machte er auf die schwierigen Zeiten der deutschen Wirtschaft aufmerksam, mit denen der hiesige Mittelstand in Zukunft lernen muss umzugehen. Die Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Investitionen in deutsche Unternehmen auch in Zukunft lohnen, hier sind nicht nur die Energiepreise der Zukunft ausschlaggebend. Er kündigte an, dass die großen Familienunternehmen zukünftig gemeinsam mit BDI, BDA und den Gewerkschaften einen jährlichen Bericht zur deutschen Wirtschaft und zum Stand der Energiewende unabhängig der Politik erstellen, der dann mit der jeweiligen Bundesregierung diskutiert werden soll. Der deutsche Mittelstand muss der Konkurrenz im Ausland mit Innovationen, Forschung und Marktbeobachtungen entgegentreten. Deutschland hat den stärksten Handel in der Welt, so Dr. Oetker, hier muss der Mittelstand dezentral aktiv und flexibel aufgestellt sein. Der deutsche Mittelstand hat als größter Arbeitgeber eine höhere Verantwortung im eigenen Land, wo man als Familienunternehmer selbst leben möchte. Dr. Oetker sieht Bildung und Forschung als wichtigste Grundlage für die deutsche Wirtschaft. Zudem machte er auf einen großen Vorteil in Familienunternehmen aufmerksam, die zumeist die Generationennachfolge innerhalb der Familie gesichert haben. Hier sollten vor allem die guten Erbschaftsbedingungen genutzt werden und frühzeitig mit intensiver Beratung auch von außen der nahtlose Übergang an der Unternehmensspitze gesichert werden.

Der MIT Kreisvorsitzende Potsdam Andreas Ehrl wies in der nachfolgenden Diskussion auf die fehlende Risikobereitschaft der Banken gegenüber dem Mittelstand und auf die Risiken in Bezug auf das brandenburgische Änderungsbestreben zur Kommunalverfassung hin. Hier besteht von Banken- und Regierungsseite unbedingter Handlungsbedarf, um den regionalen Mittelstand in Brandenburg zu stärken.

Der MIT Landesvorsitzende Hermann Kühnapfel sprach noch einmal das Thema Generationenwechsel und die Einsatzprobleme von industriellen Managern im Mittelstand an. Im Bereich des Generationenwechsels sieht Dr. Arend Oetker die Familienunternehmer in der Pflicht den eigenen Nachwuchs am Unternehmen zu interessieren, entsprechend ihrer Interessen zu fördern und die jüngere Generation in das Familienunternehmen frühzeitig als Gesellschafter aktiv einzubinden. Außenstehenden Managern aus der Industrie steht Dr. Oetker durchaus positiv gegenüber, er sieht erhebliches Potential in eine Einbindung auf Zeit, wo mittels zeitlich begrenzter Unternehmensbeteiligungen mit Ausstiegsoption das eigene Interesse auf den Unternehmenserfolg bei quereinsteigenden Managern geweckt werden kann und das mittelständische Familienunternehmen durch außenstehende Sichtweisen profitieren und sich weiterentwickeln können. Kühnapfel merkte dazu an, dass Mittelständler in ihren Familienunternehmen mittel- und langfristig planen, wohingegen Konzernmanager meistens den kurzfristigen Erfolg verfolgen und so die Zukunftsziele aus ihrem Blickfeld verlieren.

Veranstaltungsflyer (pdf-Datei 432 KB)

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MIT wählt neuen Kreisvor- sitzenden

Nach über zehn Jahren gibt Hermann Kühnapfel den MIT Kreisvorsitz der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Teltow-Fläming in gute Hände an Harald Uhlig ab. Harald Uhlig wurde einstimmig am Freitag, den 20. Mai 2011 in Luckenwalde zum neuen MIT Kreisvorsitzenden gewählt und ist Spezialist/Mittelständler im Bereich der Luft- und Abluftreinigung mit einem innovativem kleinem Unternehmen in Zossen, dass sich zum Ziel gesetzt hat, fortschrittliche Produkte und Leistungen im Bereich des Umweltschutzes zu entwickeln und anzubieten.

Als seine Stellvertreter stehen ihm in den nächsten zwei Jahren Dirk Steinhausen und Dr. Ralf von der Bank zur Seite. Den Kreisvorstand ergänzen tatkräftig drei Beisitzer: Herr Arnim Gaertner, Frau Karin Mayer und Frau Tanja Skutnik-Gaertner. Hermann Kühnapfel bleibt dem Kreisvorstand als Schatzmeister erhalten.

In der Sitzung am 20. Mai 2011 in Luckenwalde wurde aber nicht nur gewählt, sondern auch über die Energiepolitik diskutiert. Der MIT Landesvorsitzende Brandenburg Hermann Kühnapfel sprach zu diesem Thema und diskutierte mit den anwesenden Kreisverbandsmitgliedern und Gästen.

Die Position der MIT Brandenburg zum diesem Thema können Sie auf der Internetseite der Landes-MIT nachlesen.

Link zum Artikel: Der deutsche Irrweg in der Energiepolitik!

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PM der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU

Anstieg der Energiepreise: Schmerzgrenze ist überschritten

Deutschland bei CO2-Vorgaben benachteiligt/Keine neuen Klimaauflagen/ Einspeisevergütungen in EU harmonisieren

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) kritisiert die drastisch steigenden Energiepreise. Verantwortlich dafür sei das „unglückliche Zusammenspiel europäischer Vorgaben und deutscher Klimamusterschüler-Ehrgeiz“. Heute liegen die Energiepreise in der EU im Schnitt 40% über denen der USA und sind 2,5-mal so hoch wie in China. In Deutschland hätte sich die Stromkostenbelastung für die Industrie seit 2003 mehr als verdoppelt. Die MIT fordert, Deutschland bei künftigen CO2-Vorgaben deutlich zu entlasten. Zudem müsse Brüssel den Ausbau erneuerbarer Energie europaweit verbindlich koordinieren.

Brüssel - Die anstehenden Kosten des Netzausbaus für erneuerbare Energie und die neuen Ersteigerungspflicht für Emissionszertifikate würden die Strompreise in den nächsten Jahren weiter deutlich ansteigen lassen, warnt die MIT. In einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen von Fachgesprächen mit EU-Kommission und Europaparlament in Brüssel kritisiert die MIT eine
sich in Brüssel abzeichnende, weitere Erhöhung verbindlicher CO2-Reduzierungsziele von 20 auf 30 %. Zudem planten Linke, Grüne und Liberale im EU-Parlament die Einführung eines verbindlichen 20%-Ziels auch für den Bereich Energieeinsparung. Dabei sei die mittelständische Industrie in Deutschland bereits im höchsten Maße „energieoptimiert“. Weitere Zwangsvorgaben, ohne dass der Rest der Welt mitzieht, würden schon auf mittlere Sicht einen „Kahlschlag“ bei energieintensiven Kunststoff-, Baustoff- oder Spezialchemie-Produzenten auslösen. Im Bereich Energieeinsparung setzt die MIT anstatt neuer Zwangszielsetzungen auf Anreizprogramme und freiwillige Selbstverpflichtungen der Branchen.

Bis 2012 hätte Deutschland 75 % der europäischen CO2-Reduzierung zu tragen. Mit mehr als 200 % Strompreisanstieg in 7 Jahren (von 4,8 Cent/kWh auf 12,1 Cent/kWh) sei die Schmerzgrenze für den industriellen Mittelstand in Deutschland überschritten. Die Lasten der EU-Klimapolitik müssten deshalb zwischen den EU-Mitgliedsländern neu aufgeteilt werden, fordert die MIT. Auch private Stromkunden würden durch ein unglückliches Zusammenwirken Brüsseler Vorgaben und deutscher „Klimamusterschülerpolitik“ mittlerweile über Gebühr belastet. Das deutsche EEG sei mittlerweile für einen Drittel des Strompreisanstiegs verantwortlich. Es mache aber keinen Sinn, dass große Mitgliedstaaten im Norden Europas „Umweltschutz mit Goldrand“ praktizierten, während in Südeuropa riesige Potenziale der Sonnenenergie brachliegen, so die MIT. Die Mittelständler fordern, die verschiedenen nationalen Einspeisesysteme zu harmonisieren. Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse
sollte nur dort unterstützt werden, wo die günstigsten naturräumlichen Voraussetzungen herrschen.

Ein europäisches Handelsystem mit Herkunftsnachweisen erneuerbarer Energieproduktion (Zertifikate) könnte den Mitgliedstaaten eine gegenseitige Anerkennung erworbener Zertifikate auf die nationalen Klimaschutzzielsetzungen ermöglichen. Das würde Investitionen in naturräumlich bevorzugte Standorte weiter beschleunigen und hätte einen kostendämpfenden Effekt beim Ausbau der regenerativen Energien, erklärt die MIT.

Die energiepolitischen Anliegen des deutschen Mittelstandes trugen die MIT-Kommissionen Europapolitik (Vorsitzende: Dr. Markus Pieper MdEP, Dr. Christoph Konrad) und Energie und Umwelt (Vorsitzender: Dieter Bischoff) am 12.01.2011 in Brüssel vor. Für Gespräche standen ferner EU-Kommissar Günter Oettinger, aus dem Europaparlament der Vorsitzende des Industrieausschusses Herbert Reul und aus der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland Frau Szech-Koundouros zur Verfügung.

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Hermann Kühnapfel zum neuen MIT-Landesvorsitzenden gewählt- CDU Kreisverband Teltow-Fläming gratuliert

Hierzu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:

"Hermann Kühnapfel ist beim Mittelstandstag der MIT Brandenburg am 30.10.2010 in Wünsdorf mit 96% der abgegebenen Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU gewählt worden. Der CDU-Kreisverband Teltow-Fläming freut sich sehr, dass mit Hermann Kühnapfel an der Spitze der Mittelstand in Brandenburg und Teltow-Fläming eine starke Stimme hat. Bereits im Kreistag und in der Stadtverordnetenversammlung Zossen hat sich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Hermann Kühnapfel für die Belange und Interessen der mitteständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe eingesetzt. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Teltow-Fläming und Brandenburg nach der Finanz- und Wirtschaftskrise ist ein Hoffnungszeichen. Dieser Trend muss sich weiter verfestigen und darf nicht durch eine wirtschaftsfeindlichen Politik der rot-roten Landesregierung aufs Spiel gesetzt werden. Für die MIT stehen eine nachhaltige Energiewirtschaft, eine konsequente Haushaltskonsolidierung, der Subventionsabbau, ein leistungsgerechtes Steuersystem sowie die demographische Modernisierung unserer sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund.

Am Mittelstandstag in Wünsdorf nahmen neben der CDU Landes,-und Fraktionsvorsitzenden Dr. Saskia Ludwig MdL, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Katherina Reiche MdB, die CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff und Michael Stübgen, die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Richstein, Sven Petke, Frank Bommert und Danny Eichelbaum sowie der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen und der CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Ralf von der Bank an der Veranstaltung teil."

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DB Schenker kommt nach Großbeeren

Mit vielen Gästen feierte das Güterverkehrszentrum seinen 15. Geburtstag. Neben den Reden des Ministerpräsidenten und des Landrates wurde ein großer Bogen gespannt von den Anfängen im Jahr 1995 bis heute. Viele der ehemaligen Projektentwickler und kommunalen Entscheider von damals waren anwesend. Stellvertretend sind die ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren ausgezeichnet worden.

Carl Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren, brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt: "Schön wäre es, wenn wir auch endlich das Schild "GVZ Großbeeren" an der Autobahn bekommen könnten. Dann können auch ortsunkundige LKW-Fahrer uns schneller finden." Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Güterverkehrszentrum sah sich dann der Ministerpräsident, Matthias Plazeck genötigt in seiner Laudatio zu reagieren: "Das bekommen wir schon hin." antwortete der.
Aber auch einige aktive Kommunalpolitiker waren vor Ort. "Das GVZ ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits jetzt haben wir eine Menge Arbeitsplätze geschaffen. Logistik bleibt ein Wachstumsmarkt, der durch die Vielzahl der Online-Versandhändler an Dynamik gewinnt. Diese Waren müssen zu den Kunden kommen, hier ist der Wachstumstreiber für die Logistik auch in unserer Region." beschreibt der CDU-Vorsitzende Großbeerens , Dirk Steinhausen, die Situation. "Die Vielzahl der politischen Vertreter zeigt, dass hier viele Väter Stolz auf diese Entwicklung sind."
Etwas zu Feiern gab es dann auch noch zusätzlich. Mit dem Bau eines 3.000 Quadratmeter großen Terminals im Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in Großbeeren erweitert DB Schenker Logistics das Angebot für Kunden aus Industrie und Handel im Großraum Berlin-Brandenburg. Rund neun Millionen Euro investiert die Landesgesellschaft Schenker Deutschland AG in ein hochmodernes Umschlagzentrum mit 50 Verladetoren, das bis Ende 2011 auf einer Gesamtfläche von 22.500 Quadratmetern entstehen soll.
 

Schon im Frühjahr 2011 beginnen die Baumaßnahmen in Großbeeren. Künftig sollen die Kunden der Region aus zwei Richtungen bedient werden. Während die neue Geschäftsstelle Berlin-Süd dann den Süden Berlins und Brandenburgs versorgt, fahren die Lkw des schon bestehenden Standorts in Charlottenburg die nördlichen Gebiete der Hauptstadt und des Umlandes an. Mit doppelter Kapazität versorgen die Logistiker von DB Schenker die Kunden der Region damit schneller und effizienter. „Mit zwei Standorten verkürzen wir die Wege zu unseren Kunden und reduzieren auch die Emissionen. Gleichzeitig sorgen wir für die schnellere Bedienung unserer Kunden. Durch ein dichteres Belieferungsnetz arbeiten wir ökonomischer und sorgen gleichzeitig für nachhaltige Logistik“, sagt Carsten Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle Landverkehr/Logistik der Schenker Deutschland AG in Berlin. „Darüber hinaus haben wir bereits einen Optionsvertrag für eine Anschlussfläche von 22.000 Quadratmetern unterschrieben, die wir bei Bedarf zeitnah erschließen können.“
In ungezwungener Atmosphäre ergaben sich interessante Gespräche zwischen Investoren und der örtlichen Politik "DB Schenker wird mit 35 bis 50 Arbeitsplätzen starten, aber langfristig sicherlich mehrere hundert Mitarbeiter beschäftigen", so Dirk Steinhausen. "Aber es gab auch Wünsche an die Politik: Die Verbindungen mit den ÖPNV sind häufig als ausbaubar bezeichnet worden. Wir haben über 4.000 Arbeitsplätze hier, aber die schlechte Anbindung mit Bus und Bahn wird zunehmend ein Investitionshemmnis. Was nutzen die besten Arbeitsplätze, wenn die Leute nicht hinkommen. Weiterhin gab es Wünsche nach neuen und großen Flächen. Bei einem Auslastungsgrad von über 90% wird eine Vergrößerung mit Erweiterungsflächen zwingend. Hier sind bereits erste Schritte eingeleitet worden." so Steinhausen weiter.

Bericht: Dirk Steinhausen 09.11.2010

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Keine GEZ-Reform auf dem Rücken des Mittelstands. Gebührenerhöhung um bis zu 700 Prozent dürfen nicht sein!

Durchschnittlich doppelte Kosten für Betriebe und eine überproportionale Belastung kleiner und mittlerer
Unternehmen – das sind die Hauptkritikpunkte der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Teltow-Fläming
(MIT) am neuen Rundfunkstaatsvertrag. Die Neuordnung der Rundfunkgebühren sieht vor, dass nicht mehr die Anzahl der Geräte wie Fernseher, Radio und Computer über die Höhe der Gebühr entscheidet. Stattdessen soll es einen Beitrag pro Haushalt oder Betriebsstätte geben. Der Modellwechsel ist zur nächsten Gebührenperiode im Jahr 2013 vorgesehen.

Doch nach der bisher vorliegenden neuen Gebührenordnung würde die Wirtschaft anstatt wie bisher mit 450 Millionen Euro mit rund 800 Millionen Euro belastet. „Während für den Privatnutzer alles unbürokratischer werden soll, wird durch die Hintertür der Mittelstand geschröpft“, kritisiert Kühnapfel aus MIT Teltow-Fläming. „Diese ‘Mittelstands-Abzocke’ führt in einzelnen belegbaren Fällen sogar zu einer Kostenexplosion von 600-700 Prozent!“

„Grundsätzlich ist es richtig, dass der Ansatz einer von Geräten unabhängigen Gebühr kommen muss“, erklärt Kühnapfel.
Moderne Mediennutzung ist sehr vielfältig und nicht mehr auf Radio oder Fernseher begrenzt. Die Erhebung der zu entrichtenden Gebühr für Unternehmen nach dem Grundsatz der Beschäftigten in Betriebsstätten, ergibt in der praktischen Umsetzung jedoch wahnwitzige Konstellationen.“

Nachstehend drei exemplarische Fälle über das Ausmaß der neuen Gebührenordnung:

- Sanitär-/Heizungsgewerbe – Inhaber geführt, 5 Beschäftigte, 4 Fahrzeuge zahlt aktuell 207,00  Euro im Jahr. Nach den neuen Maßstäben wären 503,00 Euro fällig; Steigerung von 243 Prozent.

- Filialbäckerei – 50 Beschäftigte, 5 Fahrzeuge, 15 kleine Filialen zahlt aktuell 345,60 Euro im Jahr Rundfunkgebühr (im Wesentlichen für die Fahrzeuge). Künftig fallen für alle Filialen - in denen sich kein einziges Rundfunkgerät befindet -  und für alle Fahrzeuge insgesamt 1.440,00 Euro Rundfunkgebühren an; Steigerung 417 Prozent.

- Bürogemeinschaft von 6 Freiberuflern / Existenzgründern – 1 Büro (Betriebsstätte), 2 Angestellte. Aktueller Beitrag 414,72 Euro; neu: 3.024,00 Euro; eine aberwitzige Steigerung von 724 Prozent!

„Ein mittelstandsfreundliches Gebührenmodell“, so Kühnapfel, Vorsitzender der MIT Teltow-Fläming, „soll unbürokratisch, transparent und kostenneutral sein.“ Die angegebenen Beispiele zeigten jedoch, dass kleine und mittlere Unternehmen überproportional stark belastet würden.
„Eine Verdoppelung und in Einzelfällen sogar eine Versechs- oder Versiebenfachung der Gebührenlast für Mittelständler, kann und darf nicht das Ergebnis der aktuellen Rundfunkfinanzierungsreform sein“, protestiert Kühnapfel. „Als Wirtschaftsflügel der Union erwarten wir, dass der Beitrag
der Wirtschaft insgesamt nicht steigt. Zudem muss die Beitragsstaffelung in Hinblick auf Kleinbetriebe und Mittelstand verändert werden, um die Belastungen gerechter zu verteilen.“

Für den gewerblichen Bereich schlägt die MIT Teltow-Fläming deshalb vor, dass Betriebe mit bis zu sechs Beschäftigten ganz von den Belastungen freizustellen sind. Betriebe mit bis zu 20 Mitarbeitern sind nur zu einem Drittel mit den GEZ-Gebühren zu belasten. Auch für betriebliche Kraftfahrzeuge und für Bildungszentren sollte, wie schon bei Schulen und Universitäten, keine Gebühr erhoben werden.

28.10.2010 MIT-TF

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MIT Teltow-Fläming nominiert Kühnapfel

Die Mittelstandsvereinigung (MIT) Teltow-Fläming hat auf ihrer Mitgliederversammlung den Vorsitzenden Hermann Kühnapfel, als Kandidaten für den Landesvorsitz der brandenburgischen Mittelstandsvereinigung nominiert. Der Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung stellt sich auf einer Landesdelegiertenversammlung am 30. Oktober 2010 in Wünsdorf zur turnusmäßigen Wahl.

Auf der regulären Mitgliederversammlung in Thyrow wurde über die aktuellen Probleme des Mittelstands gesprochen. Hierbei wurde nochmals die Bedeutung der Mittelständler für unsere Wirtschaft hervorgehoben. Gerade in einem Bundesland, wie Brandenburg, das von industriellen Großunternehmen durch die wirtschaftsfeindliche Ansiedlungspolitik der rot-roten Landesregierung eher gemieden wird, zeigt sich diese Bedeutung. Der Mittelstand stellt hier weit über 85 % der Ausbildungskräfte und fast 90 % der Wirtschaftsleistung.
In großer Harmonie und einstimmig wurde Hermann Kühnapfel von der Mitgliederversammlung unterstützt das Amt des Landesvorsitzenden der MIT anzustreben.
Zuvor hatte bereits der Landesvorstand der MIT sein Votum für Hermann Kühnapfel abgegeben.

Kühnapfel ist in der Region seit Jahren als zupackender "Vollblutunternehmer" bekannt, sitzt für die CDU im Stadtparlament der Stadt Zossen, sowie im Kreistag des Landkreises Teltow-Fläming und hat maßgeblich am Energiekonzept der Landespartei mitgearbeitet. Er ist verheiratet und hat eine erwachsende Tochter.
In den letzten Jahren war er bereits stellvertretender Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Brandenburg.
Ob die kommenden Probleme vieler klein- und mittelständischen Unternehmen einen Nachfolger zu finden oder die hohe Abbrecherquote von Schüler, die dann ohne Abschluss die Schule verlassen, viele dieser Themen werden uns in naher Zukunft beschäftigen.

„Wir müssen fördern und fordern. Die Situation der so genannten Altersabgänger ist gerade in einer Zeit, wo die Rente mit 67 Jahren erneut diskutiert wird, bereits besser geworden. Viele mittelständischen Unternehmen kommen hier zu flexiblen Lösungen, die die Lebensplanung des Einzelnen aber auch die betrieblichen Belang berücksichtigen. Wir wollen die Erfahrungen von älteren Arbeitnehmern nicht missen. Die Demographiesituation macht sie in Deutschland unverzichtbar. Auch müssen wir versuchen jedem Hauptschüler eine Lehrstellen und damit eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ohne Ausbildung landen leider zu viele Menschen in Hartz4.“ So der Vorsitzende der MIT Teltow-Fläming Hermann Kühnapfel.

Unterstützen wird der Vorschlag von der CDU Teltow-Fläming, die durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dirk Steinhausen vertreten war.  „Mit diesem Kandidaten wäre der Landesverband Brandenburg der MIT sehr gut positioniert“.

Bericht: Dirk Steinhausen 27.09.2010

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„ROT-ROT bedroht die Existenz unserer mittelständischen Wirtschaft“

Zur aktuellen Diskussion um das Vergabegesetz in der rot-roten Landesregierung erklärt der stellv. Landesvorsitzenden der MIT Brandenburg, Hermann Kühnapfel: „Die gegenwärtig geführte Diskussion innerhalb der rot-roten Landesregierung setzt die Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen Wirtschaft aufs Spiel".

„Brandenburgs Arbeitsminister Baaske stellt immer neue Hürden für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen auf. Er nimmt somit billigend in Kauf, dass die mittelständische Wirtschaft in Brandenburg von der Vergabe von öffentlichen Aufträgen praktisch ausgeschlossen wird“ erklärte Kühnapfel weiter.

„Die rot-rote Landesregierung sollte sich darauf beschränken unsere heimische Wirtschaft zu entlasten, und nicht weitere Bürokratiemonster entstehen zu lassen.“ so Kühnapfel.

„Sollte sich die jetzige Diskussion in ein Gesetz münden, kommen weitere Belastungen auf unsere klein- und mittelständischen Unternehmen zu. Dies wird zur Folge haben, dass einige Unternehmen in Zukunft nicht mehr existieren können. Diesen Umstand wird die rot-rote Landesregierung zu verantworten haben.“ so Kühnapfel abschließend.

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Der Mittelstand als Stütze in der Krise 

Der Mittelstand in Deutschland sichert in der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise in besonderem Maße die Wettbewerbsfähigkeit des Landes. Diese Erkenntnis traf der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dr. Werner Schnappauf, während  des Jahresempfanges der Mittelstandsvereinigung (MIT) Potsdam, Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming, Havelland und Prignitz am 18. März 2010 im Krongut Bornstedt. Während mittelständische Unternehmen in Deutschland zu 98 Prozent das Rückgrad der deutschen Wirtschaft bilden, können Länder, wie Frankreich, Großbritannien oder die USA darauf nicht zurückgreifen und stehen auch deshalb in Zeiten der Krise vergleichsweise schlechter.  

Gleichwohl ist die Krise noch nicht überstanden. Fragen nach einer sicheren Energieversorgung und die Stabilisierung der Energiepreise, wie durch den stellvertretenden Vorsitzenden der Landes-MIT Hermann Kühnapfel angesprochen, wird für die mittelständischen Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen und ein maßgeblicher Kostenfaktor werden. Hier gab die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Katherina Reiche MdB, die Zusage, dass noch in diesem Jahr ein nachhaltiges Energiekonzept durch die Bundesregierung vorgelegt werden soll.

Der Kreisvorsitzende der MIT Potsdam, Andreas Ehrl, legte des Weiteren beim Thema Kreditversorgung des Mittelstandes den Finger in die Wunde. Für viele kleine und mittlere Unternehmen sei es derzeit sehr schwer, an Kredite zu kommen. Hier forderte er die Politik auf, über die Installation des Kreditmediators hinaus alles zu tun, um die Eigenkapitalquote der Unternehmen zu stärken. Nur so ist der Mittelstand auch in Zukunft in der Lage, das starke Rückgrat der deutschen Wirtschaft zu bilden und für die Schaffung neuer Arbeitsplätze zu sorgen.

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Am 06./07. November 2009 fand der Bundesmittelstandstag der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU in Berlin statt.

Das Tagungsmotto lautete „Starker Mittelstand – starkes Deutschland“. Der Titel des Leitantrages, den der MIT-Bundesvorstand den Delegierten zur Abstimmung vorlegte, lautete „Kursbestimmung in Zeiten der Krise: Die Soziale Marktwirtschaft als ordnungspolitisches Leitbild“.

Brandenburg hat 2 Beisitzerposten im Bundesvorstand der MIT ergattert. Unser Bundesland wird zukünftig mit den Landesvorstandsmitgliedern Frau Dr. Eva Maria Huntemann und Horst Tarnawski im MIT Bundesvorstand vertreten sein. Wir wünschen den beiden viel Erfolg und werden Sie in Ihrer Arbeit für den brandenburgischen Mittelstand tatkräftig unterstützen. Insbesondere der direkte Draht in dieses Gremien birgt für uns interessante und gute Synergieeffekte, die wir nutzen wollen.

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Fragen zur Europawahl an Herrn Dr. Christian Ehler MdEP   CDU Europaabge-ordneter für Brandenburg

"Taten statt Bürokraten"

07. Juni 2009

Das Europäische Parlament beeinflusst mittlerweile den Alltag der Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen. Von der Wahrung der Menschenrechte über Auflagen für den Verbraucherschutz bis hin zur Nutzung des europäischen Sozialfonds und den Klimaschutz ist das Europäische Parlament an richtungweisenden Entscheidungen beteiligt.

Wir haben Herrn Dr. Ehler ein paar Fragen gestellt, die Ihnen - lieber Homepagebesucher - verdeutlichen, warum die Europawahl am 07. Juni 2009 so wichtig für uns Brandenburger/uns Bürger in Deutschland ist.

Warum ist die Europawahl so wichtig für Brandenburg, Herr Dr. Ehler?

Am 7. Juni 2009 sollten alle Brandenburger ihr Wahlrecht wahrnehmen. Eine Wahlbeteiligung unter 25 % gefährdet die Chance einen Abgeordneten aus dem Land Brandenburg zu stellen. Dann gingen zweifelsfrei Geld für lokale Projekte und Einfluss verloren. Wer an dieser Stelle nicht agiert und aktiv wird, ist irgendwann nur noch Gegenstand von Entscheidungen. Wählen Sie am 7. Juni CDU und garantieren Sie damit eine direkte Stimme Brandenburgs in der EU!

Was tut die EU konkret für Brandenburg?

Im Bereich Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur hat Brandenburg in den letzten fünf Jahren enorm von Europa profitiert. Mit Hilfe der Europäischen Strukturfonds wurden diese Bereiche in Brandenburg gezielt gefördert.

Was tut die EU konkret für Brandenburg?

Im Bereich Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur hat Brandenburg in den letzten fünf Jahren enorm von Europa profitiert. Mit Hilfe der Europäischen Strukturfonds wurden diese Bereiche in Brandenburg gezielt gefördert.

Die Arbeit des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission ist für Brandenburg so wichtig, da das Land von 2007 bis 2013 rund 1,5 Mrd. € allein aus dem EFRE-Fonds der EU erhält. Verwendet wird das Geld für die Förderung der Infrastruktur, des Tourismus, der Umwelt sowie der städtischen Entwicklung.

Im Land Brandenburg gäbe es beispielsweise kaum eine Sanierung von  Oberstufenzentren und Hochschulen, wenn die EU diese nicht mitfinanziert hätte. Die EU ist näher als viele denken! Die detaillierte Fördermittelaufstellung der einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte finden Sie auf meiner Website unter: http://www.ehler.eu/9_36_Brandenburg-in-Europa_Foerderbeispiele.html

Was tut die EU, um die Bürger vor den Auswirkungen der Finanzkrise zu schützen?

Im letzten Jahr erschütterte die Weltwirtschaft und die Finanztätigkeit eine schwere Vertrauenskrise. Um die Auswirkungen der Finanzkrise auf die europäischen Volkswirtschaften in den Griff zu bekommen, wurden in der Europäischen Union Maßnahmen mit sofortiger Wirkung ergriffen.

Ende 2008 wurde vor dem Hintergrund der Finanzkrise die Richtlinie zur Einlagensicherung überarbeitet, wobei ich die Verantwortung für das EU-Parlament übernommen, und erreicht habe, dass die Einlagen der Brandenburger besser geschützt werden:

  Wir haben mit diesem Bericht konkret erreicht, dass die gesetzliche Sicherung der Einlagen von den ursprünglichen 20 000 Euro auf zunächst 50 000 Euro und perspektivisch bis Ende 2010 auf 100 000 Euro erhöht wird. Damit sind zukünftig 90 % der Ersparnisse in der Europäischen Union garantiert.

  Zusätzlich wurden Notfallauszahlungen gefordert, die Bürger unbürokratisch unterstützen werden, die bereits innerhalb drei bis vier Tagen Bargeld für beispielsweise den Kauf von Lebensmitteln oder Mobilität dringend benötigen.

  Wir haben ferner erzielt, dass Klein- und Mittelständische Unternehmen – die Pfeiler der brandenburgischen Wirtschaft - wieder unter den Schutzbereich der Richtlinie fallen.

Was haben Sie, Herr Dr. Ehler, in der vergangenen Legislaturperiode für Brandenburg getan?

Fünf Jahre bin ich nun Europaabgeordneter für Brandenburg. In diesen Jahren habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht, die Interessen Brandenburgs zu formulieren, effizient einzubringen und durchzusetzen, Netzwerke aufzubauen und die wirtschaftsrelevanten Themen unserer Region zu transportieren. Die Klima- und Energiepolitik bildete einen Schwerpunkt unserer Arbeit im Jahr 2008. Für mich als Vertreter Brandenburg stand dabei immer das Thema „saubere Kohlenutzung“ im Mittelpunkt meiner parlamentarischen Aktivitäten.

Netzwerke im Rahmen der CCS-Technologie, einer Technologie zur CO2-Abscheidung und –Speicherung, die für Brandenburg als Energiekompetenzregion von großer Bedeutung ist, haben dazu beigetragen, dass wir Brandenburger uns in Europa etabliert haben.

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Runter mit den Energiepreisen

Neueste Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) prognostizieren, dass bis 2020 im Vergleich zum tatsächlichen Energiebedarf rund 15.000 Megawatt zu wenig zur Verfügung stehen werden. Das entspricht der jährlichen Energieerzeugung von mehr als einem Dutzend Kraftwerken. Die unvermeidliche Folge dieser Stromlücke ist: Die Preise für Strom werden immens steigen. „Die hohen Strompreise sind für den normalen Verbraucher und den Mittelstand schon heute eine enorme Belastung für den Geldbeutel. Der einzige, der sich neben den Großkonzernen über steigende Preise freut, ist der Staat. Denn der verdient durch die Mehrfachbesteuerung auf Energie an den hohen Energiepreisen kräftig mit“, kritisiert Hermann Kühnapfel, MIT-Kreisvorsitzender in Teltow Fläming.

Nach Auffassung der MIT-TF muss die staatliche Doppelbesteuerung von Energie schnellstmöglich abgeschafft werden. „Es ist nicht hinnehmbar, dass der Staat auf die Energiesteuer auch noch Mehrwertsteuer erhebt. Dadurch zieht er den Verbrauchern jährlich 6,1 Mrd. Euro aus der Tasche. Es würde vollkommen genügen, wenn die Mehrwertsteuer ausschließlich auf den Produktpreis und nicht auch noch auf die weiteren staatlichen Abgaben erhoben würde“, meint Kühnapfel.

Derzeit verdient der Staat insgesamt 65 Milliarden Euro durch Energiesteuern. „Es ist völlig unverhältnismäßig, dass die staatlichen Lasten beim Strom auch für unsere Haushaltskunden und Mittelständler mittlerweile etwa 40 Prozent des Strompreises ausmachen. Hinzu kommt der Benzinpreis, der zu 60 Prozent aus Steuern besteht. Die MIT Teltow Fläming fordert daher von der Landesregierung Brandenburg, sich gegenüber der Bundesregierung für ein schnelles Ende der Doppelbesteuerung der Energie einzusetzen.

Weiterhin spricht sich die MIT-TF für eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken aus. „Es kann nicht sein, dass ausgewählte Energiearten aus ideologischen Gründen einseitig verteufelt werden und dadurch eine nicht zu schließende Stromlücke klafft. Letztendlich ist der Verbraucher der Leittragende, denn der muss die daraus resultierenden steigenden Energiepreise bezahlen. Auf Kernenergie kann mittelfristig nicht verzichten werden, diese Energie ist in den Herstellungskosten zurzeit am preiswertesten. Anstatt also Kernkraftwerke zu schließen, müssten die Laufzeiten verlängert werden. „Die dadurch anfallenden Gewinne müssten dann aber auch den Verbrauchern zugute kommen und nicht den Konzernen. Die MIT fordert, dass alle Verbraucher dann die ersten 500 Kilowattstunden Strom pro Jahr verbilligt beziehen, so Kühnapfel abschließend.

Stand: 02.01.2009

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Mittelstandsvereinigung Teltow Fläming unterstützt die Einrichtung eines Normenkontrollrates

Ohne Einwände hat der Bundesrat den Vorschlag zur Einrichtung eines Normenkontrollrates am 7.7.2006 passieren lassen. „Wir unterstützen die Bemühungen unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, bürokratische Hemmnisse in Deutschland insbesondere für den deutschen Mittelstand systematisch abzubauen“ zeigte sich Hermann Kühnapfel, Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Teltow Fläming (MIT TF) erfreut.

Das achtköpfige Gremium soll beim Kanzleramt angesiedelt werden. Es unterstützt die Bundesregierung, die durch Gesetze entstehenden Bürokratiekosten zu reduzieren. Der Normenkontrollrat überprüft hierzu bereits in der Entstehungsphase von Gesetzen die bürokratischen Auswirkungen und kann Verbesserungsvorschläge unterbreiten.

Die MIT TF hatte sich bereits durch zahlreiche Forderungen um einen Abbau von bürokratischen Hemmnissen für den Mittelstand bemüht und sieht sich mit der Einrichtung des Normenkontrollrates in ihren Forderungen bestätigt. „Wir fordern nun die Bundesregierung auf,  das Hauptaugenmerk des Normenkontrollrates auf die Vermeidung von unnötigen bürokratischen Lasten zu richten,  die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen treffen würden“, erklärt Kühnapfel. Die MIT TF begrüßt,  dass es in Verbindung mit dem Normenkontrollrat zum ersten Mal in Deutschland auf Dauer angelegte und durchgreifende Maßnahmen zur Senkung der Bürokratiekosten geben wird.

„Nun müssen die Vorschläge des Normenkontrollrates durch die Regierung und den Bundestag Berücksichtigung finden“, so Kühnapfel. Die MIT TF könnte sich eine ähnliche Instanz zur Vermeidung von unnötigen Bürokratiekosten auch in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming sowie in der Stadt Zossen vorstellen. „Bürgermeisterin Schreiber sowie die Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung sollen prüfen,  ob sich ein kleiner Kontrollrat auch für unsere Stadt einrichten lässt. Schließlich gilt es,  entgegen den heutigen Praktiken, Bürokratiekosten für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft auch auf kommunaler Ebene bestmöglich zu vermeiden“ so Kühnapfel abschließend.

Hermann Kühnapfel ist Mitglied im Arbeitskreis „Bürokratieabbau“ der Bundes-Mittelstandsvereinigung (MIT).

Stand: 16.07.2006

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MIT Teltow Fläming befürchtet weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit nach Verteuerung der Minijobs

Die MIT Teltow Fläming hält die auf Vorschlag von Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) von der Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Pauschalabgabe auf geringfügige Beschäftigungs-verhältnisse für ein fatales arbeitsmarktpolitisches Signal.  Diese rein fiskalische Maßnahme wird sich nach Ansicht der MIT Teltow Fläming negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken und viele Arbeitsplätze kosten.

Betriebe sollen nun nach Beschluß der Bundesregierung ab dem 01. Juli 2006 höhere Abgaben für Minijobs zahlen - 30 statt bisher 25 Prozent. „Wenn Arbeit teurer wird, wird es davon weniger geben“, erklärt Hermann Kühnapfel, MIT-Kreisvorsitzender in Teltow Fläming. „Der von Bundesfinanzminister Steinbrück herbeigeführte Beschluss der Bundesregierung ist nicht nachvollziehbar,  konterkariert er doch alle Bemühungen für mehr Beschäftigung und Wachstum“, so Kühnapfel. Die MIT Teltow Fläming erinnert in diesem Zusammenhang daran,  dass die abgabenbegünstigten Minijobs einst eigens dafür eingerichtet wurden, um Stellen für einfache Tätigkeiten zu schaffen.  „Vor allem für gering qualifizierte Arbeitnehmer und Arbeitssuchende auch bei uns in Teltow Fläming wird die Verteuerung der Minijobs schwerwiegende Konsequenzen haben“, befürchtet Kühnapfel. Nach Auffassung der MIT Teltow Fläming muss man jetzt nämlich davon ausgehen,  dass nicht wenige Betriebe die höheren Kosten auf die Minijobber selbst abwälzen werden.  Zudem wird sich das Angebot an Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte verringern.

„Wir kritisieren, dass es dem Bundesfinanzminister offensichtlich ausschließlich um Haushaltsumverteilung und Mehreinnahmen für den Bundeshaushalt geht“. Nach Plänen von Steinbrück sollen die Mehreinnahmen nämlich den Renten- und Krankenversicherungen zu Gute kommen und somit den Bund von Zuschüssen für die Sozialkasse entlasten.  „Diese Rechnung wird nicht aufgehen.  Denn nach der Verteuerung der Minijobs wird die Zahl der Minijobber zurückgehen,  womit die Einnahmen für den Bundeshaushalt ausfallen und im Zweifel eine noch größere Lücke reißen werden“. Außerdem ist eine Ausweitung der Schwarzarbeit zu befürchten.

Leidtragender wird nach Auffassung der MIT Teltow Fläming nicht zuletzt die Wirtschaft sowie die Arbeitnehmer sein. Das strukturelle Grundproblem des deutschen Arbeitsmarktes ist durch diese politische Flickschusterei nicht einmal im Ansatz richtig angegangen.  Nach Ansicht der MIT Teltow Fläming sollte die Bundesregierung endlich auf die Entlastung des Mittelstandes setzen.  Nur so könne sie den angekündigten Kurs für mehr Wachstum und Beschäftigung erfolgreich in Angriff nehmen.

Stand: 03.03.2006

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MIT Teltow-Fläming protestiert gegen vorgezogene Fälligkeit der Sozialversiche-rungsbeiträge

Die MIT Teltow Fläming spricht sich gegen die beschlossene vorgezogene Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge ab dem 01.01.2006 aus.  Unter der alten Bundesregierung wurde diese Neuregelung auf den Weg gebracht und beschlossen. Die nun geltende Regelung bedeutet für den deutschen Mittelstand einen Liquiditätsentzug von über 20 Milliarden Euro,  weiteren Bürokratieaufwand und den Verlust von Arbeitsplätzen.

„Die vorgezogene Beitragsfälligkeit steht im eklatanten Widerspruch zu den Wachstums- und Beschäftigungsbemühungen der neuen Bundesregierung“ erklärt Kühnapfel  MIT-Kreisvorsitzender Teltow-Fläming.  „Durch die Neuregelung werden neben dem Liquiditätsentzug neue bürokratische Hürden entstehen“ so Kühnapfel.  

Die MIT Teltow Fläming fordert daher die neue Bundesregierung auf,  kurzfristig die Voraussetzung dafür zu schaffen,  dass  die  Sozialversicherungsbeiträge wie bisher am 15. des nachfolgenden Monats abzuführen sind.    „Wir sind uns darüber im Klaren,  dass dies zu Liquiditätsproblemen in der Rentenversicherung führt.  Deshalb sollte geregelt werden,  dass am drittletzten Bankentag eines Monats nur die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge auf der Basis des Vormonats an die Krankenkassen zu entrichten ist“ so die Vorstellung der MIT Teltow-Fläming.  „Anstatt den Bürokratieballast und die Abgabenlast  für die Bürger und die Wirtschaft unseres Landes stetig auszubauen,  sollte die Politik endlich auf Entbürokratisierung und Entlastung setzen“. Schon im August 2005 wurden einige Abgeordnete des Bundestages von Kühnapfel auf diese Zusatzbelastung des Mittelstandes angesprochen. Nachdem die neue Regierung nun einen Schwerpunkt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen setzen will, ist es an der Zeit, derartig schädliche Regierungs-beschlüsse zurückzunehmen.

Stand: Januar 2006

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Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns zu Gast in Teltow-Fläming

Wirtschafts-diskussionsrunde mit Mittelständlern der Region

Am Montag, den 13. März 2006 diskutierte der Teltow-Fläminger Mittelstand mit Brandenburgs Minister Ulrich Junghanns im Bürgerhaus Dahlewitz über Mittelstands-förderung in der Region.

Rund 60 anwesende Mittelständler und Gäste waren der Einladung zur Kooperationsveranstaltung der CDU Ortsverbände Hoher Teltow, Großbeeren, Rangsdorf und Zossen sowie des MIT Kreisverbandes Teltow-Fläming gefolgt.

In der Diskussion mit dem regionalen Mittelstand wurden Themen wie Vergaberecht der öffentlichen Hand, Möglichkeiten der regionalen Mittelstandsförderung und Infrastrukturprobleme bei der Anbindung der Gewerbegebiete an den Neuausbau der B96 eingehend erörtert.

Insbesondere zur Vergaberichtlinie wurde an die öffentliche Hand und an die Vertreter in den regionalen Gemeinderäten sowie Stadtverordnetenversammlungen appelliert, bei Vergabe von öffentlichen Aufträgen eingehend alle Angebote zu prüfen. Nach der Richtlinie muss nicht der billigste Anbieter genommen werden, sondern es kann auch der kostengünstigste Anbieter den Zuschlag des öffentlichen Auftrags erhalten.

 
 


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MIT Herbstausflug am 05.11.2005

Besichtigung der Dispatcherzentrale in der Atom-Bunkeranlage Harnekop - ehemalige Bunkeranlage des DDR- Verteidigungsministeriums

Ausflügler in der Dispatcherzentrale Bunkeranlage Harnekope

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