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Aktuelles

Fortsetzung:
Position der MIT
Brandenburg zur Eurostabilität
Aufforderung an die Abgeordneten der CDU/CSU im
Bundestag
Begründung:
Die Argumentation der Bundesregierung zu EU-Hilfen für
Pleiteländer ist nicht nachhaltig und aus
unternehmerischer Sicht kaufmännisch nicht
nachvollziehbar! Es lässt sich einem Unternehmer, der
täglich nach Basel II – Kriterien sein Finanzbudget
aufstellt nicht erklären, warum viele Milliarden Euro
als Sicherheitsleistung oder direkte Geldzahlung über
die EU an wissentlich und willentlich hochverschuldete
Staaten fließen.
Wir sind uns aus der täglichen Arbeit heraus sicher, dass
Währungsschwankungen immer auch für eine mehrheitlich
exportorientierte Wirtschaft schwierig sind, jedoch
das Festhalten an einer Einheitswährung auf „Teufel
komm raus“ ohne ökonomischen Sinn und Verstand
nachhaltig zu nicht kalkulierbaren Risiken im
Wirtschaftsleben führt.
Die Erfahrung zeigt, dass gerade kriselnde Gesellschaften
wie aktuell die USA zu einem Absatzplus deutscher
Produkte führen und dass Staaten mit einer nicht
konkurrenzfähigen Wirtschaftsstruktur auf Leistungen
„Made in Germany“ zurückgreifen um die eigenen
Schwächen auszugleichen, dies ist sehr gut an China zu
erkennen. Und gerade zu jenen Staaten stehen wir nicht
in einer Einheitswährung verbunden.
Deutschland und Europa benötigen keinen Währungsverbund,
der über Schulden finanziert zu Inflation und
Geldentwertung führt. Wir benötigen einen starken
Wirtschaftsraum der in der Lage ist, deutsche Produkte
und Leistungen zu vermarkten. Der Friede in Europa
wird nicht durch einen alles beherrschenden Koloss aus
Brüssel gesichert, der mit einer zentralistischen
Planungswirtschaft regionale Kompetenzen aushebelt.
Das geschieht gerade im Zuge der so genannten
Wirtschafts- und Finanzkrise, die eine freie
Wirtschaftszone mit einer oder mehreren Währungen
solide im Wert sichern und das Vertrauen der
Marktbeteiligten stärken sollte.
Insofern der Aufruf an unsere Abgeordneten: Stimmt für
einen ökonomisch sinnvollen Weg, stimmt für die
Finanzhoheit der regionalen Parlamente (auch des
Bundestages) und stimmt gegen einen
Euro-Rettungsschirm der Transferleistungen ohne
Sicherheiten und Chancen auf Rückzahlungen hat!
Eurobonds verbieten sich für Deutschland nach dem
aktuellen Urteil aus Karlsruhe von selbst.

MIT Festveranstaltung:
„Sind Familienunternehmen die besseren Unternehmen?“
Wie führt
man (s)ein Familienunternehmen in bewegten Zeiten?
Auf
Einladung der MIT Kreisverbände Potsdam,
Potsdam-Mittelmark, Teltow-Fläming und Havelland
trafen sich Brandenburger Mittelständler im Potsdamer
Autopark Ehrl um über das Thema Familienunternehmen in
bewegten Zeiten zu diskutieren. Unterstützt wurde
diese Veranstaltung vom MIT Landesverband Brandenburg
und seinem Vorsitzenden Hermann Kühnapfel. Für die
Begrüßungsreden konnte neben dem MIT
Landesvorsitzenden auch die parlamentarische
Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit Frau Katherina
Reiche MdB gewonnen werden.
Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Brandenburg begrüßte als Hauptredner und Diskussionsführer
Herrn Dr. Arend Oetker auf dieser Veranstaltung und viele
Mittelständler der Region folgten der Einladung.
Herr Dr. Oetker stammt aus der traditionsreichen Familie
Oetker und leitet als geschäftsführender Gesellschafter u.
a. die Schwartauer Werke innerhalb der Dr. Arend Oetker
Holding. Parallel zu seinen unternehmerischen Aktivitäten
hat er sich in zahlreichen weiteren Vereinigungen und
Organisationen engagiert u. a. als Vizepräsident des
Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) und als
Präsidiumsmitglied der Bundesvereinigung der Deutschen
Arbeitgeberverbände (BDA).
In seiner Rede machte er auf die schwierigen Zeiten der
deutschen Wirtschaft aufmerksam, mit denen der hiesige
Mittelstand in Zukunft lernen muss umzugehen. Die Politik
muss Rahmenbedingungen schaffen, damit sich Investitionen
in deutsche Unternehmen auch in Zukunft lohnen, hier sind
nicht nur die Energiepreise der Zukunft ausschlaggebend. Er
kündigte an, dass die großen Familienunternehmen zukünftig
gemeinsam mit BDI, BDA und den Gewerkschaften einen
jährlichen Bericht zur deutschen Wirtschaft und zum Stand
der Energiewende unabhängig der Politik erstellen, der dann
mit der jeweiligen Bundesregierung diskutiert werden soll.
Der deutsche Mittelstand muss der Konkurrenz im Ausland mit
Innovationen, Forschung und Marktbeobachtungen
entgegentreten. Deutschland hat den stärksten Handel in der
Welt, so Dr. Oetker, hier muss der Mittelstand dezentral
aktiv und flexibel aufgestellt sein. Der deutsche
Mittelstand hat als größter Arbeitgeber eine höhere
Verantwortung im eigenen Land, wo man als
Familienunternehmer selbst leben möchte. Dr. Oetker sieht
Bildung und Forschung als wichtigste Grundlage für die
deutsche Wirtschaft. Zudem machte er auf einen großen
Vorteil in Familienunternehmen aufmerksam, die zumeist die
Generationennachfolge innerhalb der Familie gesichert
haben. Hier sollten vor allem die guten
Erbschaftsbedingungen genutzt werden und frühzeitig mit
intensiver Beratung auch von außen der nahtlose Übergang an
der Unternehmensspitze gesichert werden.
Der MIT Kreisvorsitzende Potsdam Andreas Ehrl wies in der
nachfolgenden Diskussion auf die fehlende
Risikobereitschaft der Banken gegenüber dem Mittelstand und
auf die Risiken in Bezug auf das brandenburgische
Änderungsbestreben zur Kommunalverfassung hin. Hier besteht
von Banken- und Regierungsseite unbedingter
Handlungsbedarf, um den regionalen Mittelstand in
Brandenburg zu stärken.
Der MIT Landesvorsitzende Hermann Kühnapfel sprach noch
einmal das Thema Generationenwechsel und die
Einsatzprobleme von industriellen Managern im Mittelstand
an. Im Bereich des Generationenwechsels sieht Dr. Arend
Oetker die Familienunternehmer in der Pflicht den eigenen
Nachwuchs am Unternehmen zu interessieren, entsprechend
ihrer Interessen zu fördern und die jüngere Generation in
das Familienunternehmen frühzeitig als Gesellschafter aktiv
einzubinden. Außenstehenden Managern aus der Industrie
steht Dr. Oetker durchaus positiv gegenüber, er sieht
erhebliches Potential in eine Einbindung auf Zeit, wo
mittels zeitlich begrenzter Unternehmensbeteiligungen mit
Ausstiegsoption das eigene Interesse auf den
Unternehmenserfolg bei quereinsteigenden Managern geweckt
werden kann und das mittelständische Familienunternehmen
durch außenstehende Sichtweisen profitieren und sich
weiterentwickeln können. Kühnapfel merkte dazu an, dass
Mittelständler in ihren Familienunternehmen mittel- und
langfristig planen, wohingegen Konzernmanager meistens den
kurzfristigen Erfolg verfolgen und so die Zukunftsziele aus
ihrem Blickfeld verlieren.
Veranstaltungsflyer
(pdf-Datei
432 KB)

MIT wählt neuen Kreisvor- sitzenden
Nach über zehn Jahren gibt Hermann Kühnapfel den MIT
Kreisvorsitz der Mittelstands- und
Wirtschaftsvereinigung Teltow-Fläming in gute Hände an
Harald Uhlig ab. Harald Uhlig wurde einstimmig am
Freitag, den 20. Mai 2011 in Luckenwalde zum neuen MIT
Kreisvorsitzenden gewählt und ist
Spezialist/Mittelständler im Bereich der Luft- und
Abluftreinigung mit einem innovativem kleinem
Unternehmen in Zossen, dass sich zum Ziel gesetzt hat,
fortschrittliche Produkte und Leistungen im Bereich
des Umweltschutzes zu entwickeln und anzubieten.
Als
seine Stellvertreter stehen ihm in den nächsten zwei
Jahren Dirk Steinhausen und Dr. Ralf von der Bank zur
Seite. Den Kreisvorstand ergänzen tatkräftig drei
Beisitzer: Herr Arnim Gaertner, Frau Karin Mayer und
Frau Tanja Skutnik-Gaertner. Hermann Kühnapfel bleibt
dem Kreisvorstand als Schatzmeister erhalten.
In
der Sitzung am 20. Mai 2011 in Luckenwalde wurde aber
nicht nur gewählt, sondern auch über die
Energiepolitik diskutiert. Der MIT Landesvorsitzende
Brandenburg Hermann Kühnapfel sprach zu diesem Thema
und diskutierte mit den anwesenden
Kreisverbandsmitgliedern und Gästen.
Die
Position der MIT Brandenburg zum diesem Thema können
Sie auf der Internetseite der Landes-MIT nachlesen.
Link
zum Artikel:
Der
deutsche Irrweg in der Energiepolitik!

PM der
MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der
CDU/CSU
Anstieg der Energiepreise: Schmerzgrenze ist
überschritten
Deutschland bei CO2-Vorgaben benachteiligt/Keine neuen
Klimaauflagen/ Einspeisevergütungen in EU
harmonisieren
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der
CDU/CSU (MIT) kritisiert die drastisch steigenden
Energiepreise. Verantwortlich dafür sei das
„unglückliche Zusammenspiel europäischer Vorgaben und
deutscher Klimamusterschüler-Ehrgeiz“. Heute liegen
die Energiepreise in der EU im Schnitt 40% über denen
der USA und sind 2,5-mal so hoch wie in China. In
Deutschland hätte sich die Stromkostenbelastung für
die Industrie seit 2003 mehr als verdoppelt. Die MIT
fordert, Deutschland bei künftigen CO2-Vorgaben
deutlich zu entlasten. Zudem müsse Brüssel den Ausbau
erneuerbarer Energie europaweit verbindlich
koordinieren.
Brüssel - Die anstehenden Kosten des Netzausbaus für
erneuerbare Energie und die neuen Ersteigerungspflicht für
Emissionszertifikate würden die Strompreise in den nächsten
Jahren weiter deutlich ansteigen lassen, warnt die MIT. In
einer Pressemitteilung zu den Ergebnissen von
Fachgesprächen mit EU-Kommission und Europaparlament in
Brüssel kritisiert die MIT eine
sich in Brüssel abzeichnende, weitere Erhöhung
verbindlicher CO2-Reduzierungsziele von 20 auf 30 %. Zudem
planten Linke, Grüne und Liberale im EU-Parlament die
Einführung eines verbindlichen 20%-Ziels auch für den
Bereich Energieeinsparung. Dabei sei die mittelständische
Industrie in Deutschland bereits im höchsten Maße
„energieoptimiert“. Weitere Zwangsvorgaben, ohne dass der
Rest der Welt mitzieht, würden schon auf mittlere Sicht
einen „Kahlschlag“ bei energieintensiven Kunststoff-,
Baustoff- oder Spezialchemie-Produzenten auslösen. Im
Bereich Energieeinsparung setzt die MIT anstatt neuer
Zwangszielsetzungen auf Anreizprogramme und freiwillige
Selbstverpflichtungen der Branchen.
Bis 2012 hätte Deutschland 75 % der europäischen
CO2-Reduzierung zu tragen. Mit mehr als 200 %
Strompreisanstieg in 7 Jahren (von 4,8 Cent/kWh auf 12,1
Cent/kWh) sei die Schmerzgrenze für den industriellen
Mittelstand in Deutschland überschritten. Die Lasten der
EU-Klimapolitik müssten deshalb zwischen den
EU-Mitgliedsländern neu aufgeteilt werden, fordert die MIT.
Auch private Stromkunden würden durch ein unglückliches
Zusammenwirken Brüsseler Vorgaben und deutscher
„Klimamusterschülerpolitik“ mittlerweile über Gebühr
belastet. Das deutsche EEG sei mittlerweile für einen
Drittel des Strompreisanstiegs verantwortlich. Es mache
aber keinen Sinn, dass große Mitgliedstaaten im Norden
Europas „Umweltschutz mit Goldrand“ praktizierten, während
in Südeuropa riesige Potenziale der Sonnenenergie
brachliegen, so die MIT. Die Mittelständler fordern, die
verschiedenen nationalen Einspeisesysteme zu harmonisieren.
Energie aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse
sollte nur dort unterstützt werden, wo die günstigsten
naturräumlichen Voraussetzungen herrschen.
Ein europäisches Handelsystem mit Herkunftsnachweisen
erneuerbarer Energieproduktion (Zertifikate) könnte den
Mitgliedstaaten eine gegenseitige Anerkennung erworbener
Zertifikate auf die nationalen Klimaschutzzielsetzungen
ermöglichen. Das würde Investitionen in naturräumlich
bevorzugte Standorte weiter beschleunigen und hätte einen
kostendämpfenden Effekt beim Ausbau der regenerativen
Energien, erklärt die MIT.
Die energiepolitischen Anliegen des deutschen Mittelstandes
trugen die MIT-Kommissionen Europapolitik (Vorsitzende: Dr.
Markus Pieper MdEP, Dr. Christoph Konrad) und Energie und
Umwelt (Vorsitzender: Dieter Bischoff) am 12.01.2011 in
Brüssel vor. Für Gespräche standen ferner EU-Kommissar
Günter Oettinger, aus dem Europaparlament der Vorsitzende
des Industrieausschusses Herbert Reul und aus der Ständigen
Vertretung der Bundesrepublik Deutschland Frau
Szech-Koundouros zur Verfügung.

Hermann Kühnapfel zum
neuen MIT-Landesvorsitzenden gewählt- CDU Kreisverband
Teltow-Fläming gratuliert
Hierzu erklärt der CDU-Kreisvorsitzende und
Landtagsabgeordnete Danny Eichelbaum:
"Hermann Kühnapfel ist beim Mittelstandstag der MIT
Brandenburg am 30.10.2010 in Wünsdorf mit 96% der
abgegebenen Stimmen zum neuen Landesvorsitzenden der
Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU gewählt worden.
Der CDU-Kreisverband Teltow-Fläming freut sich sehr,
dass mit Hermann Kühnapfel an der Spitze der
Mittelstand in Brandenburg und Teltow-Fläming eine
starke Stimme hat. Bereits im Kreistag und in der
Stadtverordnetenversammlung Zossen hat sich der
stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Hermann
Kühnapfel für die Belange und Interessen der
mitteständischen Unternehmen und Handwerksbetriebe
eingesetzt. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in
Teltow-Fläming und Brandenburg nach der Finanz- und
Wirtschaftskrise ist ein Hoffnungszeichen. Dieser
Trend muss sich weiter verfestigen und darf nicht
durch eine wirtschaftsfeindlichen Politik der
rot-roten Landesregierung aufs Spiel gesetzt werden.
Für die MIT stehen eine nachhaltige Energiewirtschaft,
eine konsequente Haushaltskonsolidierung, der
Subventionsabbau, ein leistungsgerechtes Steuersystem
sowie die demographische Modernisierung unserer
sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund.
Am Mittelstandstag in Wünsdorf nahmen neben der CDU
Landes,-und Fraktionsvorsitzenden Dr. Saskia Ludwig
MdL, die parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesumweltministerium Katherina Reiche MdB, die
CDU-Bundestagsabgeordneten Andrea Voßhoff und Michael
Stübgen, die CDU-Landtagsabgeordneten Barbara
Richstein, Sven Petke, Frank Bommert und Danny
Eichelbaum sowie der stellvertretende
CDU-Kreisvorsitzende Dirk Steinhausen und der
CDU-Kreistagsabgeordnete Dr. Ralf von der Bank an der
Veranstaltung teil."

DB Schenker
kommt nach Großbeeren
Mit vielen Gästen feierte das
Güterverkehrszentrum seinen 15. Geburtstag. Neben den
Reden des Ministerpräsidenten und des Landrates wurde
ein großer Bogen gespannt von den Anfängen im Jahr
1995 bis heute. Viele der ehemaligen Projektentwickler
und kommunalen Entscheider von damals waren anwesend.
Stellvertretend sind die ehemaligen Bürgermeister der
Gemeinde Großbeeren ausgezeichnet worden.
Carl Ahlgrimm, Bürgermeister der Gemeinde Großbeeren,
brachte es bei seiner Begrüßung auf den Punkt: "Schön
wäre es, wenn wir auch endlich das Schild "GVZ
Großbeeren" an der Autobahn bekommen könnten. Dann
können auch ortsunkundige LKW-Fahrer uns schneller
finden." Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des
Güterverkehrszentrum sah sich dann der
Ministerpräsident, Matthias Plazeck genötigt in seiner
Laudatio zu reagieren: "Das bekommen wir schon hin."
antwortete der.
Aber auch einige aktive Kommunalpolitiker waren vor
Ort. "Das GVZ ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits
jetzt haben wir eine Menge Arbeitsplätze geschaffen.
Logistik bleibt ein Wachstumsmarkt, der durch die
Vielzahl der Online-Versandhändler an Dynamik gewinnt.
Diese Waren müssen zu den Kunden kommen, hier ist der
Wachstumstreiber für die Logistik auch in unserer
Region." beschreibt der CDU-Vorsitzende Großbeerens ,
Dirk Steinhausen, die Situation. "Die Vielzahl der
politischen Vertreter zeigt, dass hier viele Väter
Stolz auf diese Entwicklung sind."
Etwas zu Feiern gab es dann auch noch zusätzlich. Mit
dem Bau eines 3.000 Quadratmeter großen Terminals im
Güterverkehrszentrum (GVZ) Berlin-Süd in Großbeeren
erweitert DB Schenker Logistics das Angebot für Kunden
aus Industrie und Handel im Großraum
Berlin-Brandenburg. Rund neun Millionen Euro
investiert die Landesgesellschaft Schenker Deutschland
AG in ein hochmodernes Umschlagzentrum mit 50
Verladetoren, das bis Ende 2011 auf einer Gesamtfläche
von 22.500 Quadratmetern entstehen soll.
Schon im Frühjahr 2011 beginnen die Baumaßnahmen in
Großbeeren. Künftig sollen die Kunden der Region aus zwei
Richtungen bedient werden. Während die neue Geschäftsstelle
Berlin-Süd dann den Süden Berlins und Brandenburgs
versorgt, fahren die Lkw des schon bestehenden Standorts in
Charlottenburg die nördlichen Gebiete der Hauptstadt und
des Umlandes an. Mit doppelter Kapazität versorgen die
Logistiker von DB Schenker die Kunden der Region damit
schneller und effizienter. „Mit zwei Standorten verkürzen
wir die Wege zu unseren Kunden und reduzieren auch die
Emissionen. Gleichzeitig sorgen wir für die schnellere
Bedienung unserer Kunden. Durch ein dichteres
Belieferungsnetz arbeiten wir ökonomischer und sorgen
gleichzeitig für nachhaltige Logistik“, sagt Carsten
Rutkowski, Leiter der Geschäftsstelle Landverkehr/Logistik
der Schenker Deutschland AG in Berlin. „Darüber hinaus
haben wir bereits einen Optionsvertrag für eine
Anschlussfläche von 22.000 Quadratmetern unterschrieben,
die wir bei Bedarf zeitnah erschließen können.“
In ungezwungener Atmosphäre ergaben sich interessante
Gespräche zwischen Investoren und der örtlichen Politik "DB
Schenker wird mit 35 bis 50 Arbeitsplätzen starten, aber
langfristig sicherlich mehrere hundert Mitarbeiter
beschäftigen", so Dirk Steinhausen. "Aber es gab auch
Wünsche an die Politik: Die Verbindungen mit den ÖPNV sind
häufig als ausbaubar bezeichnet worden. Wir haben über
4.000 Arbeitsplätze hier, aber die schlechte Anbindung mit
Bus und Bahn wird zunehmend ein Investitionshemmnis. Was
nutzen die besten Arbeitsplätze, wenn die Leute nicht
hinkommen. Weiterhin gab es Wünsche nach neuen und großen
Flächen. Bei einem Auslastungsgrad von über 90% wird eine
Vergrößerung mit Erweiterungsflächen zwingend. Hier sind
bereits erste Schritte eingeleitet worden." so Steinhausen
weiter.
Bericht: Dirk Steinhausen 09.11.2010

Keine GEZ-Reform auf
dem Rücken des Mittelstands. Gebührenerhöhung um bis
zu 700 Prozent dürfen nicht sein!
Durchschnittlich doppelte Kosten für Betriebe und eine
überproportionale Belastung kleiner und mittlerer
Unternehmen – das sind die Hauptkritikpunkte der
Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU
Teltow-Fläming
(MIT) am neuen Rundfunkstaatsvertrag. Die Neuordnung
der Rundfunkgebühren sieht vor, dass nicht mehr die
Anzahl der Geräte wie Fernseher, Radio und Computer
über die Höhe der Gebühr entscheidet. Stattdessen soll
es einen Beitrag pro Haushalt oder Betriebsstätte
geben. Der Modellwechsel ist zur nächsten
Gebührenperiode im Jahr 2013 vorgesehen.
Doch nach der bisher vorliegenden
neuen Gebührenordnung würde die Wirtschaft anstatt wie
bisher mit 450 Millionen Euro mit rund 800 Millionen
Euro belastet. „Während für den Privatnutzer alles
unbürokratischer werden soll, wird durch die Hintertür
der Mittelstand geschröpft“, kritisiert Kühnapfel aus
MIT Teltow-Fläming. „Diese ‘Mittelstands-Abzocke’
führt in einzelnen belegbaren Fällen sogar zu einer
Kostenexplosion von 600-700 Prozent!“
„Grundsätzlich ist es richtig, dass der Ansatz einer von
Geräten unabhängigen Gebühr kommen muss“, erklärt
Kühnapfel.
Moderne Mediennutzung ist sehr vielfältig und nicht mehr
auf Radio oder Fernseher begrenzt. Die Erhebung der zu
entrichtenden Gebühr für Unternehmen nach dem Grundsatz der
Beschäftigten in Betriebsstätten, ergibt in der praktischen
Umsetzung jedoch wahnwitzige Konstellationen.“
Nachstehend drei exemplarische Fälle über das Ausmaß der
neuen Gebührenordnung:
- Sanitär-/Heizungsgewerbe – Inhaber geführt, 5
Beschäftigte, 4 Fahrzeuge zahlt aktuell 207,00 Euro im
Jahr. Nach den neuen Maßstäben wären 503,00 Euro fällig;
Steigerung von 243 Prozent.
- Filialbäckerei – 50 Beschäftigte, 5 Fahrzeuge, 15 kleine
Filialen zahlt aktuell 345,60 Euro im Jahr Rundfunkgebühr
(im Wesentlichen für die Fahrzeuge). Künftig fallen für
alle Filialen - in denen sich kein einziges Rundfunkgerät
befindet - und für alle Fahrzeuge insgesamt 1.440,00 Euro
Rundfunkgebühren an; Steigerung 417 Prozent.
- Bürogemeinschaft von 6 Freiberuflern / Existenzgründern –
1 Büro (Betriebsstätte), 2 Angestellte. Aktueller Beitrag
414,72 Euro; neu: 3.024,00 Euro; eine aberwitzige
Steigerung von 724 Prozent!
„Ein mittelstandsfreundliches Gebührenmodell“, so
Kühnapfel, Vorsitzender der MIT Teltow-Fläming, „soll
unbürokratisch, transparent und kostenneutral sein.“ Die
angegebenen Beispiele zeigten jedoch, dass kleine und
mittlere Unternehmen überproportional stark belastet
würden.
„Eine Verdoppelung und in Einzelfällen sogar eine Versechs-
oder Versiebenfachung der Gebührenlast für Mittelständler,
kann und darf nicht das Ergebnis der aktuellen
Rundfunkfinanzierungsreform sein“, protestiert Kühnapfel.
„Als Wirtschaftsflügel der Union erwarten wir, dass der
Beitrag
der Wirtschaft insgesamt nicht steigt. Zudem muss die
Beitragsstaffelung in Hinblick auf Kleinbetriebe und
Mittelstand verändert werden, um die Belastungen gerechter
zu verteilen.“
Für den gewerblichen Bereich schlägt die MIT Teltow-Fläming
deshalb vor, dass Betriebe mit bis zu sechs Beschäftigten
ganz von den Belastungen freizustellen sind. Betriebe mit
bis zu 20 Mitarbeitern sind nur zu einem Drittel mit den
GEZ-Gebühren zu belasten. Auch für betriebliche
Kraftfahrzeuge und für Bildungszentren sollte, wie schon
bei Schulen und Universitäten, keine Gebühr erhoben werden.
28.10.2010 MIT-TF

MIT Teltow-Fläming
nominiert Kühnapfel
Die
Mittelstandsvereinigung (MIT) Teltow-Fläming hat auf
ihrer Mitgliederversammlung den Vorsitzenden Hermann
Kühnapfel, als Kandidaten für den Landesvorsitz der
brandenburgischen Mittelstandsvereinigung nominiert.
Der Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung stellt
sich auf einer Landesdelegiertenversammlung am 30.
Oktober 2010 in Wünsdorf zur turnusmäßigen Wahl.
Auf der regulären Mitgliederversammlung in Thyrow
wurde über die aktuellen Probleme des Mittelstands
gesprochen. Hierbei wurde nochmals die Bedeutung der
Mittelständler für unsere Wirtschaft hervorgehoben.
Gerade in einem Bundesland, wie Brandenburg, das von
industriellen Großunternehmen durch die
wirtschaftsfeindliche Ansiedlungspolitik der rot-roten
Landesregierung eher gemieden wird, zeigt sich diese
Bedeutung. Der Mittelstand stellt hier weit über 85 %
der Ausbildungskräfte und fast 90 % der
Wirtschaftsleistung.
In großer Harmonie und einstimmig wurde Hermann
Kühnapfel von der Mitgliederversammlung unterstützt
das Amt des Landesvorsitzenden der MIT anzustreben.
Zuvor hatte bereits der Landesvorstand der MIT sein
Votum für Hermann Kühnapfel abgegeben.
Kühnapfel
ist in der Region seit Jahren als
zupackender "Vollblutunternehmer" bekannt, sitzt für
die CDU im Stadtparlament der Stadt Zossen, sowie im
Kreistag des Landkreises Teltow-Fläming und hat maßgeblich
am Energiekonzept der Landespartei mitgearbeitet. Er ist
verheiratet und hat eine erwachsende Tochter.
In den letzten Jahren war er bereits stellvertretender
Landesvorsitzender der Mittelstandsvereinigung Brandenburg.
Ob die kommenden Probleme vieler klein- und
mittelständischen Unternehmen einen Nachfolger zu finden
oder die hohe Abbrecherquote von Schüler, die dann ohne
Abschluss die Schule verlassen, viele dieser Themen werden
uns in naher Zukunft beschäftigen.
„Wir
müssen fördern und fordern. Die Situation der so genannten
Altersabgänger ist gerade in einer Zeit, wo die Rente mit
67 Jahren erneut diskutiert wird, bereits besser geworden.
Viele mittelständischen Unternehmen kommen hier zu
flexiblen Lösungen, die die Lebensplanung des Einzelnen
aber auch die betrieblichen Belang berücksichtigen. Wir
wollen die Erfahrungen von älteren Arbeitnehmern nicht
missen. Die Demographiesituation macht sie in Deutschland
unverzichtbar. Auch müssen wir versuchen jedem Hauptschüler
eine Lehrstellen und damit eine Zukunftsperspektive zu
bieten. Ohne Ausbildung landen leider zu viele Menschen in
Hartz4.“ So der Vorsitzende der MIT Teltow-Fläming Hermann
Kühnapfel.
Unterstützen wird der Vorschlag von der CDU Teltow-Fläming,
die durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Dirk
Steinhausen vertreten war. „Mit diesem Kandidaten wäre der
Landesverband Brandenburg der MIT sehr gut positioniert“.
Bericht: Dirk Steinhausen 27.09.2010

„ROT-ROT bedroht die Existenz unserer
mittelständischen Wirtschaft“
Zur
aktuellen Diskussion um das Vergabegesetz in der
rot-roten Landesregierung erklärt der stellv.
Landesvorsitzenden der MIT Brandenburg, Hermann
Kühnapfel: „Die gegenwärtig geführte Diskussion
innerhalb der rot-roten Landesregierung setzt die
Wettbewerbsfähigkeit unserer mittelständischen
Wirtschaft aufs Spiel".
„Brandenburgs Arbeitsminister Baaske stellt immer neue
Hürden für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen auf.
Er nimmt somit billigend in Kauf, dass die
mittelständische Wirtschaft in Brandenburg von der
Vergabe von öffentlichen Aufträgen praktisch
ausgeschlossen wird“ erklärte Kühnapfel weiter.
„Die
rot-rote Landesregierung sollte sich darauf
beschränken unsere heimische Wirtschaft zu entlasten,
und nicht weitere Bürokratiemonster entstehen zu
lassen.“ so Kühnapfel.
„Sollte sich die jetzige Diskussion in ein Gesetz
münden, kommen weitere Belastungen auf unsere klein-
und mittelständischen Unternehmen zu. Dies wird zur
Folge haben, dass einige Unternehmen in Zukunft nicht
mehr existieren können. Diesen Umstand wird die
rot-rote Landesregierung zu verantworten haben.“ so
Kühnapfel abschließend.


Am 06./07. November 2009 fand der Bundesmittelstandstag
der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der
CDU/CSU in Berlin statt.
Das Tagungsmotto lautete „Starker Mittelstand – starkes
Deutschland“. Der Titel des Leitantrages, den der
MIT-Bundesvorstand den Delegierten zur Abstimmung vorlegte,
lautete „Kursbestimmung in Zeiten der Krise: Die Soziale
Marktwirtschaft als ordnungspolitisches Leitbild“.
Brandenburg hat 2 Beisitzerposten im Bundesvorstand der MIT
ergattert. Unser Bundesland wird zukünftig mit den
Landesvorstandsmitgliedern Frau Dr. Eva Maria Huntemann und
Horst Tarnawski im MIT Bundesvorstand vertreten sein. Wir
wünschen den beiden viel Erfolg und werden Sie in Ihrer
Arbeit für den brandenburgischen Mittelstand tatkräftig
unterstützen. Insbesondere der direkte Draht in dieses
Gremien birgt für uns interessante und gute
Synergieeffekte, die wir nutzen wollen.

Fragen
zur Europawahl an Herrn Dr. Christian Ehler MdEP
CDU Europaabge-ordneter für Brandenburg
"Taten statt Bürokraten"
07. Juni 2009
Das Europäische Parlament beeinflusst mittlerweile den
Alltag der Bürgerinnen und Bürger in vielen Bereichen.
Von der Wahrung der Menschenrechte über Auflagen für
den Verbraucherschutz bis hin zur Nutzung des
europäischen Sozialfonds und den Klimaschutz ist das
Europäische Parlament an richtungweisenden
Entscheidungen beteiligt.
Wir haben Herrn Dr. Ehler ein
paar Fragen gestellt, die Ihnen - lieber
Homepagebesucher - verdeutlichen, warum die Europawahl
am 07. Juni 2009 so wichtig für uns Brandenburger/uns
Bürger in Deutschland ist.
Warum ist die
Europawahl so wichtig für Brandenburg, Herr Dr. Ehler?
Am 7.
Juni 2009 sollten alle Brandenburger ihr Wahlrecht
wahrnehmen. Eine Wahlbeteiligung unter 25 % gefährdet die
Chance einen Abgeordneten aus dem Land Brandenburg zu
stellen. Dann gingen zweifelsfrei Geld für lokale Projekte
und Einfluss verloren. Wer an dieser Stelle nicht agiert
und aktiv wird, ist irgendwann nur noch Gegenstand von
Entscheidungen. Wählen Sie am 7. Juni CDU und garantieren
Sie damit eine direkte Stimme Brandenburgs in der EU!
Was tut die EU konkret für
Brandenburg?
Im
Bereich Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur hat
Brandenburg in den letzten fünf Jahren enorm von Europa
profitiert. Mit Hilfe der Europäischen Strukturfonds wurden
diese Bereiche in Brandenburg gezielt gefördert.
Was tut die EU konkret für
Brandenburg?
Im
Bereich Wirtschaft, Bildung und Infrastruktur hat
Brandenburg in den letzten fünf Jahren enorm von Europa
profitiert. Mit Hilfe der Europäischen Strukturfonds wurden
diese Bereiche in Brandenburg gezielt gefördert.
Die
Arbeit des Europäischen Parlaments und der EU-Kommission
ist für Brandenburg so wichtig, da das Land von 2007 bis
2013 rund 1,5 Mrd. € allein aus dem EFRE-Fonds der EU
erhält. Verwendet wird das Geld für die Förderung der
Infrastruktur, des Tourismus, der Umwelt sowie der
städtischen Entwicklung.
Im
Land Brandenburg gäbe es beispielsweise kaum eine Sanierung
von Oberstufenzentren und Hochschulen, wenn die EU diese
nicht mitfinanziert hätte. Die EU ist näher als viele
denken! Die detaillierte Fördermittelaufstellung der
einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte finden Sie auf
meiner Website unter:
http://www.ehler.eu/9_36_Brandenburg-in-Europa_Foerderbeispiele.html
Was tut die EU, um die
Bürger vor den Auswirkungen der Finanzkrise zu schützen?
Im
letzten Jahr erschütterte die Weltwirtschaft und die
Finanztätigkeit eine schwere Vertrauenskrise. Um die
Auswirkungen der Finanzkrise auf die europäischen
Volkswirtschaften in den Griff zu bekommen, wurden in der
Europäischen Union Maßnahmen mit sofortiger Wirkung
ergriffen.
Ende
2008 wurde vor dem Hintergrund der Finanzkrise die
Richtlinie zur Einlagensicherung überarbeitet, wobei ich
die Verantwortung für das EU-Parlament übernommen, und
erreicht habe, dass die Einlagen der Brandenburger besser
geschützt werden:
Wir haben mit diesem Bericht konkret erreicht, dass die
gesetzliche Sicherung der Einlagen von den ursprünglichen
20 000 Euro auf zunächst 50 000 Euro und perspektivisch bis
Ende 2010 auf 100 000 Euro erhöht wird. Damit sind
zukünftig 90 % der Ersparnisse in der Europäischen Union
garantiert.
Zusätzlich wurden Notfallauszahlungen gefordert, die Bürger
unbürokratisch unterstützen werden, die bereits innerhalb
drei bis vier Tagen Bargeld für beispielsweise den Kauf von
Lebensmitteln oder Mobilität dringend benötigen.
Wir
haben ferner erzielt, dass Klein- und Mittelständische
Unternehmen – die Pfeiler der brandenburgischen Wirtschaft
- wieder unter den Schutzbereich der Richtlinie fallen.
Was haben Sie, Herr Dr.
Ehler, in der vergangenen Legislaturperiode für Brandenburg
getan?
Fünf
Jahre bin ich nun Europaabgeordneter für Brandenburg. In
diesen Jahren habe ich es zu meiner Aufgabe gemacht, die
Interessen Brandenburgs zu formulieren, effizient
einzubringen und durchzusetzen, Netzwerke aufzubauen und
die wirtschaftsrelevanten Themen unserer Region zu
transportieren. Die Klima- und Energiepolitik bildete einen
Schwerpunkt unserer Arbeit im Jahr 2008. Für mich als
Vertreter Brandenburg stand dabei immer das Thema „saubere
Kohlenutzung“ im Mittelpunkt meiner parlamentarischen
Aktivitäten.
Netzwerke im Rahmen der CCS-Technologie, einer Technologie
zur CO2-Abscheidung und –Speicherung, die für Brandenburg
als Energiekompetenzregion von großer Bedeutung ist, haben
dazu beigetragen, dass wir Brandenburger uns in Europa
etabliert haben.

Runter mit den
Energiepreisen
Neueste Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena)
prognostizieren, dass bis 2020 im Vergleich zum
tatsächlichen Energiebedarf rund 15.000 Megawatt zu wenig
zur Verfügung stehen werden. Das entspricht der jährlichen
Energieerzeugung von mehr als einem Dutzend Kraftwerken.
Die unvermeidliche Folge dieser Stromlücke ist: Die Preise
für Strom werden immens steigen. „Die hohen Strompreise
sind für den normalen Verbraucher und den Mittelstand schon
heute eine enorme Belastung für den Geldbeutel. Der
einzige, der sich neben den Großkonzernen über steigende
Preise freut, ist der Staat. Denn der verdient durch die
Mehrfachbesteuerung auf Energie an den hohen Energiepreisen
kräftig mit“, kritisiert
Hermann
Kühnapfel, MIT-Kreisvorsitzender in Teltow Fläming.
Nach
Auffassung der
MIT-TF
muss die staatliche Doppelbesteuerung von Energie
schnellstmöglich abgeschafft werden. „Es ist nicht
hinnehmbar, dass der Staat auf die Energiesteuer auch noch
Mehrwertsteuer erhebt. Dadurch zieht er den Verbrauchern
jährlich 6,1 Mrd. Euro aus der Tasche. Es würde vollkommen
genügen, wenn die Mehrwertsteuer ausschließlich auf den
Produktpreis und nicht auch noch auf die weiteren
staatlichen Abgaben erhoben würde“, meint
Kühnapfel.
Derzeit
verdient der Staat insgesamt 65 Milliarden Euro durch
Energiesteuern. „Es ist völlig unverhältnismäßig, dass die
staatlichen Lasten beim Strom auch für
unsere Haushaltskunden
und Mittelständler mittlerweile etwa 40 Prozent des
Strompreises ausmachen. Hinzu kommt der Benzinpreis, der zu
60 Prozent aus Steuern besteht. Die
MIT
Teltow Fläming
fordert daher von der Landesregierung
Brandenburg,
sich gegenüber der Bundesregierung für ein schnelles Ende
der Doppelbesteuerung der Energie einzusetzen.
Weiterhin spricht sich die
MIT-TF
für eine
Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken aus. „Es
kann nicht sein, dass ausgewählte Energiearten aus
ideologischen Gründen einseitig verteufelt werden und
dadurch eine nicht zu schließende Stromlücke klafft.
Letztendlich ist der Verbraucher der Leittragende, denn der
muss die daraus resultierenden steigenden Energiepreise
bezahlen.
Auf
Kernenergie kann mittelfristig nicht verzichten werden,
diese Energie ist in den Herstellungskosten zurzeit am
preiswertesten. Anstatt also Kernkraftwerke zu schließen,
müssten die Laufzeiten verlängert werden. „Die dadurch
anfallenden Gewinne müssten dann aber auch den Verbrauchern
zugute kommen und nicht den Konzernen. Die MIT fordert,
dass alle Verbraucher dann die ersten 500
Kilowattstunden Strom pro Jahr verbilligt beziehen, so
Kühnapfel
abschließend.
Stand:
02.01.2009

Mittelstandsvereinigung
Teltow Fläming unterstützt die Einrichtung eines
Normenkontrollrates
Ohne Einwände hat der Bundesrat den
Vorschlag zur Einrichtung eines Normenkontrollrates am
7.7.2006 passieren lassen. „Wir unterstützen die Bemühungen
unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, bürokratische
Hemmnisse in Deutschland insbesondere für den deutschen
Mittelstand systematisch abzubauen“ zeigte sich Hermann
Kühnapfel, Kreisvorsitzender der Mittelstandsvereinigung
Teltow Fläming (MIT TF) erfreut.
Das achtköpfige Gremium soll beim Kanzleramt
angesiedelt werden. Es unterstützt die Bundesregierung, die
durch Gesetze entstehenden Bürokratiekosten zu reduzieren.
Der Normenkontrollrat überprüft hierzu bereits in der
Entstehungsphase von Gesetzen die bürokratischen
Auswirkungen und kann Verbesserungsvorschläge unterbreiten.
Die MIT TF hatte sich bereits durch
zahlreiche Forderungen um einen Abbau von bürokratischen
Hemmnissen für den Mittelstand bemüht und sieht sich mit
der Einrichtung des Normenkontrollrates in ihren
Forderungen bestätigt. „Wir fordern nun die Bundesregierung
auf, das Hauptaugenmerk des Normenkontrollrates auf
die Vermeidung von unnötigen bürokratischen Lasten zu
richten, die insbesondere kleine und mittlere
Unternehmen treffen würden“, erklärt Kühnapfel. Die MIT TF
begrüßt, dass es in Verbindung mit dem
Normenkontrollrat zum ersten Mal in Deutschland auf Dauer
angelegte und durchgreifende Maßnahmen zur Senkung der
Bürokratiekosten geben wird.
„Nun müssen die Vorschläge des
Normenkontrollrates durch die Regierung und den Bundestag
Berücksichtigung finden“, so Kühnapfel. Die MIT TF könnte
sich eine ähnliche Instanz zur Vermeidung von unnötigen
Bürokratiekosten auch in der Kreisverwaltung Teltow-Fläming
sowie in der Stadt Zossen vorstellen. „Bürgermeisterin
Schreiber sowie die Mitglieder der
Stadtverordnetenversammlung sollen prüfen, ob sich
ein kleiner Kontrollrat auch für unsere Stadt einrichten
lässt. Schließlich gilt es, entgegen den heutigen
Praktiken, Bürokratiekosten für die Bürgerinnen und Bürger
sowie die Wirtschaft auch auf kommunaler Ebene bestmöglich
zu vermeiden“ so Kühnapfel abschließend.
Hermann Kühnapfel ist Mitglied im
Arbeitskreis „Bürokratieabbau“ der
Bundes-Mittelstandsvereinigung (MIT).
Stand:
16.07.2006

MIT Teltow Fläming
befürchtet weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit nach
Verteuerung der Minijobs
Die MIT
Teltow Fläming hält die auf Vorschlag von
Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) von der
Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Pauschalabgabe
auf geringfügige Beschäftigungs-verhältnisse für ein
fatales arbeitsmarktpolitisches Signal. Diese rein
fiskalische Maßnahme wird sich nach Ansicht der MIT Teltow
Fläming negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken und viele
Arbeitsplätze kosten.
Betriebe sollen nun nach Beschluß der Bundesregierung ab
dem 01. Juli 2006 höhere Abgaben für Minijobs zahlen - 30
statt bisher 25 Prozent. „Wenn Arbeit teurer wird, wird es
davon weniger geben“, erklärt Hermann Kühnapfel,
MIT-Kreisvorsitzender in Teltow Fläming. „Der von
Bundesfinanzminister Steinbrück herbeigeführte Beschluss
der Bundesregierung ist nicht nachvollziehbar,
konterkariert er doch alle Bemühungen für mehr
Beschäftigung und Wachstum“, so Kühnapfel. Die MIT Teltow
Fläming erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass
die abgabenbegünstigten Minijobs einst eigens dafür
eingerichtet wurden, um Stellen für einfache Tätigkeiten zu
schaffen. „Vor allem für gering qualifizierte
Arbeitnehmer und Arbeitssuchende auch bei uns in Teltow
Fläming wird die Verteuerung der Minijobs schwerwiegende
Konsequenzen haben“, befürchtet Kühnapfel. Nach Auffassung
der MIT Teltow Fläming muss man jetzt nämlich davon
ausgehen, dass nicht wenige Betriebe die höheren
Kosten auf die
Minijobber selbst abwälzen werden. Zudem wird sich
das Angebot an Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte
verringern.
„Wir
kritisieren, dass es dem Bundesfinanzminister
offensichtlich ausschließlich um Haushaltsumverteilung und
Mehreinnahmen für den Bundeshaushalt geht“. Nach Plänen von
Steinbrück sollen die Mehreinnahmen nämlich den Renten- und
Krankenversicherungen zu Gute kommen und somit den Bund von
Zuschüssen für die Sozialkasse entlasten. „Diese
Rechnung wird nicht aufgehen. Denn nach der
Verteuerung der Minijobs wird die Zahl der Minijobber
zurückgehen, womit die Einnahmen für den
Bundeshaushalt ausfallen und im Zweifel eine noch größere
Lücke reißen werden“. Außerdem ist eine Ausweitung der
Schwarzarbeit zu befürchten.
Leidtragender wird nach Auffassung der MIT
Teltow Fläming nicht zuletzt die Wirtschaft sowie die
Arbeitnehmer sein. Das strukturelle Grundproblem des
deutschen Arbeitsmarktes ist durch diese politische
Flickschusterei nicht einmal im Ansatz richtig angegangen.
Nach Ansicht der MIT Teltow Fläming sollte die
Bundesregierung endlich auf die Entlastung des
Mittelstandes setzen. Nur so könne sie den
angekündigten Kurs für mehr Wachstum und Beschäftigung
erfolgreich in Angriff nehmen.
Stand:
03.03.2006

MIT
Teltow-Fläming protestiert gegen vorgezogene Fälligkeit der
Sozialversiche-rungsbeiträge
Die MIT
Teltow Fläming spricht sich gegen die beschlossene
vorgezogene Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge ab
dem 01.01.2006 aus. Unter der alten Bundesregierung
wurde diese Neuregelung auf den Weg gebracht und
beschlossen. Die nun geltende Regelung bedeutet für den
deutschen Mittelstand einen Liquiditätsentzug von über 20
Milliarden Euro, weiteren Bürokratieaufwand und den
Verlust von Arbeitsplätzen.
„Die
vorgezogene Beitragsfälligkeit steht im eklatanten
Widerspruch zu den Wachstums- und Beschäftigungsbemühungen
der neuen Bundesregierung“ erklärt Kühnapfel
MIT-Kreisvorsitzender Teltow-Fläming. „Durch die
Neuregelung werden neben dem Liquiditätsentzug neue
bürokratische Hürden entstehen“ so Kühnapfel.
Die MIT
Teltow Fläming fordert daher die neue Bundesregierung auf,
kurzfristig die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass
die Sozialversicherungsbeiträge wie bisher am 15. des
nachfolgenden Monats abzuführen sind.
„Wir sind uns darüber im Klaren, dass dies zu
Liquiditätsproblemen in der Rentenversicherung führt.
Deshalb sollte geregelt werden, dass am drittletzten
Bankentag eines Monats nur die Hälfte der
Sozialversicherungsbeiträge auf der Basis des Vormonats an
die Krankenkassen zu entrichten ist“ so die Vorstellung der
MIT Teltow-Fläming. „Anstatt den Bürokratieballast
und die Abgabenlast für die Bürger und die Wirtschaft
unseres Landes stetig auszubauen, sollte die Politik
endlich auf Entbürokratisierung und Entlastung setzen“.
Schon im August 2005 wurden einige Abgeordnete des
Bundestages von Kühnapfel auf diese Zusatzbelastung des
Mittelstandes angesprochen. Nachdem die neue Regierung nun
einen Schwerpunkt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen
setzen will, ist es an der Zeit, derartig schädliche
Regierungs-beschlüsse zurückzunehmen.
Stand:
Januar 2006

Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns zu
Gast in Teltow-Fläming
Wirtschafts-diskussionsrunde mit Mittelständlern der
Region
Am
Montag, den 13. März 2006 diskutierte der
Teltow-Fläminger Mittelstand mit Brandenburgs Minister
Ulrich Junghanns im Bürgerhaus Dahlewitz über
Mittelstands-förderung in der Region.
Rund 60 anwesende
Mittelständler und Gäste waren der Einladung zur
Kooperationsveranstaltung der CDU
Ortsverbände Hoher Teltow, Großbeeren, Rangsdorf und
Zossen sowie des MIT Kreisverbandes
Teltow-Fläming gefolgt.
In der Diskussion mit dem regionalen Mittelstand wurden
Themen wie Vergaberecht der öffentlichen Hand, Möglichkeiten der
regionalen Mittelstandsförderung und Infrastrukturprobleme bei der
Anbindung der Gewerbegebiete an den Neuausbau der B96 eingehend
erörtert.
Insbesondere zur Vergaberichtlinie wurde an die
öffentliche Hand und an die Vertreter in den regionalen Gemeinderäten
sowie Stadtverordnetenversammlungen appelliert, bei Vergabe von
öffentlichen Aufträgen eingehend alle Angebote zu prüfen. Nach der
Richtlinie muss nicht der billigste Anbieter genommen werden,
sondern es kann auch der kostengünstigste Anbieter den Zuschlag
des öffentlichen Auftrags erhalten.

MIT
Herbstausflug am 05.11.2005
Besichtigung der
Dispatcherzentrale in der Atom-Bunkeranlage Harnekop -
ehemalige Bunkeranlage des DDR-
Verteidigungsministeriums
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| Ausflügler in der
Dispatcherzentrale Bunkeranlage Harnekope |
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