MIT Kreisverband Teltow-Fläming

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Harald Uhlig                                 

MIT Kreisvorsitzender Teltow-Fläming

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

der MIT Kreisverband Teltow-Fläming begrüßt Sie herzlich auf seiner Homepage!

Die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Brandenburgs ist die politische Vereinigung, die die Interessen der unionsnahen Leistungsträger und Führungskräfte aus Wirtschaft, Handwerk, Freien Berufen und Mittelstand vertritt. Wir sind Ihre Stimme und Ansprechpartner der Wirtschaft in der Union zur Landes-, Bundes- und Europapolitik.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU ist mit ca. 35.000 Mitgliedern der stärkste und einflussreichste politische Verband im Bereich des Mittelstandes in Deutschland. Auf allen Ebenen - Kreis, Stadt, Land, Bund und Europa - vertreten wir die Interessen der Mittelständler und ihrer Unternehmen.

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Teltow-Fläming fällt weiter ab
Ergebnis von schlechter Politik

Als Randnotiz wurde es nur kurz wahrgenommen. Der Landkreis Teltow-Fläming ist erneut im bundesweiten Landkreisvergleich der Zeitschrift Fokus Money abgerutscht. War der Landkreis 2007 noch auf Rang 1 aller Brandenburgischen Landkreise so ist er 2011 auf Rang 8 abgefallen. Die direkten Landkreisnachbarn haben sich gehalten oder sogar verbessert. Der Landkreis Dahme-Spreewald war 2007 Zweiter und hat jetzt den 1. Platz belegt. Der Landkreis Potsdam-Mittelmark war Dritter und hat sich auf den 2.Platz vorgearbeitet.

Ein Landkreis der 8 Plätze abfällt, ist in der bundesweiten Studie eher selten, hat aber zumeist hausgemachte Gründe. In Teltow-Fläming sind die Gründe sehr einfach. „Kaum Ideen, und die noch schlecht umgesetzt. Wir leisten uns seit Jahren eine Wirtschaftsförderung (SWFG), die ihren Namen nicht verdient. Hier wird eine Menge Geld verschwendet. Wenn man sich die erfolgreichen Unternehmensansiedlungen, ob in Ludwigsfelde, Zossen oder Großbeeren, der letzten Jahre anschaut, so sind die meisten ohne Beteiligung der SWFG durchgeführt worden. Die Gemeinden und Städte haben es selber gemacht und dies mit größerem Erfolg, so der CDU Vorsitzende Dirk Steinhausen aus Großbeeren, der auch stellvertretender Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung in Teltow-Fläming ist. Doch trotz dieser positiven Einzelbeispiele haben sich die Zahlen des Landkreises negativ entwickelt. 

Das Investitionsklima hat sich verschlechtert. „Ein Wachstumsmotor, nämlich der Mittelstand, wird sträflich vernachlässigt“, bemerkt der Landesvorsitzende der Mittelstandsvereinigung, Hermann Kühnapfel, der auch einer der größten Kritiker der SWFG und der Geldvernichtungspolitik unseres Kreises ist. 

In den letzten Jahren hat der Landrat zu häufig die Hände in den Schoss gepackt und nichts mehr getan. „Es wird Zeit für eine neue Offensive, um die Wirtschaftsleistung im Landkreis zu erhöhen. Wir haben gute Voraussetzungen, man muss sie nur nutzen. Nach vier Jahren Stillstand, brauchen wir anstelle von dummen Geschwätz, ehrliche Arbeit und Engagement, fordern die beiden Mittelständler. Ihre kurze Formel an den Landrat gerichtet, lautet: „mehr Arbeiten, mehr Ideen und mehr Engagement", sowie den Mittelstand einzubinden und zu unterstützen. Der Mittelstand, der über 70% aller Arbeits- und Ausbildungsplätze stellt, wird von Rot-Rot nicht ausreichend wahrgenommen und hat zu wenig politische Rückendeckung. Das beweist die jüngst im Land verabschiedete Gesetzesänderung zur kommunalen Daseinsvorsorge, die gegen alle Widerstände aus den Verbänden und der MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung in Brandenburg durchgesetzt wurde. Die MIT warnt hier vor negativen Auswirkungen auf den Mittelstand und den regionalen Arbeitsmarkt.

Landkreisvergleich Fokus Money (pdf-Datei 160 KB)

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Euroland! Abgebrannt?

Gemeinsam mit dem MIT Landesverband Brandenburg fand im September 2011 eine Fachveranstaltung zum Thema Euro-Krise statt.  

Der europapolitische Sprecher der CDU/CSU Bundestagsfraktion Herrn Michael Stübgen MdB hielt einen Fachvortrag und stand für eine anschließende Diskussion über die aktuelle Situation zur Euro-Krise zur Verfügung.

Die aktuellen Maßnahmen zur Bewältigung der Staatskrisen in der Euro-Region, die überbordender Staatsverschuldung und mangelnder Wettbewerbsfähigkeit interessieren den deutschen Mittelstand sehr. Von daher muss neben den notwendigen Rettungspaketen kurzfristig eine Stärkung der Stabilitätsregeln in der Währungsunion und mittelfristig ein robuster Krisenbewältigungsmechanismus angestrebt werden, um neue Krisen zu verhindern. Flankierend dazu sind Maßnahmen zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit umzusetzen.

„Deutschland hat“, so Stübgen, „die angeschlagenen Euroländer seit dem Frühjahr 2010 gegen viele Widerstände durch beispiellose Hilfspakete wiederholt gestützt. Dies ist ein Ausdruck unserer Solidarität, aber auch unserer – vor allem im europäischen Vergleich – wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Es ist legitim, nach den Vorleistungen von seinen Partnern mehr Beweglichkeit bei den korrigierenden Maßnahmen im Sinne eines stabilen Euroraumes zu verlangen.“ Abschließend ging Michael Stübgen noch auf die aktuelle Diskussion um die Eurobonds ein, die nach seinen Worten „süßes Gift sind, das kurzfristig glücklich macht und dann die Krankheit verschlimmert“.

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Position der MIT Brandenburg zur Eurostabilität
Aufforderung an die Abgeordneten der CDU/CSU im Bundestag

Die MIT-Brandenburg, vertreten durch den Landesvorstand, fordert, die Abgeordneten des Bundestages der CDU/CSU auf, sich dafür einzusetzen, dass keine weiteren finanziellen Hilfen deutscher Steuerzahler für EU-Mitgliedsländer fließen, ohne entsprechende nachhaltige und wirklich vorhandene Sicherheit auf Rückzahlung und Verzinsung abzusichern!

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Weitere Meldungen
 

MITTELSTÄNDLER ...

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--> leisten fast 50 % der Bruttowertschöpfung.

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MIT Teltow-Fläming fordert: Runter mit den Energiepreisen

Neueste Berechnungen der Deutschen Energie-Agentur (dena) prognostizieren, dass bis 2020 im Vergleich zum tatsächlichen Energiebedarf rund 15.000 Megawatt zu wenig zur Verfügung stehen werden. Das entspricht der jährlichen Energieerzeugung von mehr als einem Dutzend Kraftwerken. Die unvermeidliche Folge dieser Stromlücke ist: Die Preise für Strom werden immens steigen. „Die hohen Strompreise sind für den normalen Verbraucher und den Mittelstand schon heute eine enorme Belastung für den Geldbeutel. Der einzige, der sich neben den Großkonzernen über steigende Preise freut, ist der Staat. Denn der verdient durch die Mehrfachbesteuerung auf Energie an den hohen Energiepreisen kräftig mit“, kritisiert Hermann Kühnapfel, MIT-Kreisvorsitzender in Teltow Fläming.

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